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Sehbehinderte informieren sich über Landespolitik

Die Gruppe erwartungsvoll vor dem Landtag.

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Laatzen / Hemmingen / Region.

Rund 20 Mitglieder der „Selbsthilfegruppen für Sehbehinderte und Blinde aus Laatzen und Hemmingen“ waren zu Gast im Landtag.Die Gäste wurden durch Jens Patzelt vom Besuchsdienst der Landtagsverwaltung im Foyer des Landtages, der erst vor kurzer Zeit nach den umfangreichen Umbauarbeiten fertig gestellt wurde, begrüßt. Da an dem Tage keine Plenarsitzungen angesetzt waren, ging es gleich in den Plenarsaal, und jeder konnte einmal eine Sitzprobe auf den Stühlen der Abgeordneten vornehmen.
Danach ging es in den Sitzungssaal im „Georg-von-Cölln-Haus“, der während der Umbauarbeiten als Domizil gedient hatte. Dort stieß per Zufall eine Gruppe der Laatzener „St. Oliver Kirchengemeinde“ dazu. Alle wurden durch die drei Landtagsabgeordneten, Dr. Silke Lesemann (SPD), Jens Nacke (CDU) und Belit Onay (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) , begrüßt. Ohne große Umschweife konnte die Fragerunde beginnen. Zu Beginn wollte eine Teilnehmerin wissen, was man gegen die immer häufiger auftretenden Gewalttäigkeiten gegenüber Rettungskräften, Polizeibeamte und andere Einsatzkräfte zu unternehmen gedenke. Alle Befragten erklärten, dass momentan an der Novellierung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes“ (NKVG) gearbeitet werde. Man wolle den Einsatz von sog. „Body-Cams“ regeln, mit denen Bild- und Tonaufzeichnungen möglich werden. Dieses erleichtere die spätere Beweisführung im Falle von Ermittlungen gegen Tatverdächtige. Mit der Aktualisierung werde Anfang 2019 gerechnet. Breiten Raum nahm die Diskussion in Sachen „Umweltverschmutzung, die „Vermüllung der Meere“ und insbesondere das Thema Umweltbelastung durch „Diesel-Kraftfahrzeuge“ ein. Hier wurden die unterschiedlichsten Auffassungen der drei Abgeordneten sehr deutlich. Gleichwohl traten alle dafür ein, nicht mehr lange zu warten, denn es sei sicherlich schon „fünf Minuten vor Zwölf“.

Die Besucher hätten sicher noch mehr Fragen stellen wollen. Aber das Zeitfenster von einer Stunde war recht rasch zu Ende. Die Abgeordneten boten an, zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Gespräch zu kommen. Diese Botschaft wurde dankend angenommen. Ehe man auseinanderging, konnte noch Erinnerungs-Foto geschossen werden. Der Dank aller galt am Ende Wilma Frankenberg, die die Organisation dieses Events übernommen hatte.