Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kritik am Zustand des Radwegs in Groß Munzel

Bild 1 von 3

Groß Munzel.

Die Gruppe der "Plattfüße Landringhausen" kritisiert den Zustand des Fuß- und Radwegs zwischen der Siedlung „Auf dem Damm“ und der Auebrücke, einer Strecke von etwa 250 Metern. Dieter Rodeck: „Baumwurzeln drücken den Asphalt hoch, dadurch entsteht erhebliche Unfallgefahr. Es gibt an einer Stelle Verwerfungen und Höhenunterschiede bis zu acht Zentimetern, zwei weitere bis zu sechs Zentimetern.“ Dadurch bestehe für Rad- und Rollatorfahrer Sturzgefahr. Hier muss umgehend etwas geschehen, sind sich die Plattfüße einig. "Nicht in irgendeiner mittelfristigen Prioritätsplanung, denn die Wurzeln wachsen weiter und brechen die maroden Stellen noch stärker auf, dazu freut sich der Frost auf seine weitere Auffaltungskraft, möglicherweise schneller als die gegebene Planung erlaubt.“

Laut der Plattfüße dürfte es kaum einen anderen Radweg in der Region Hannover geben, der in einem kleinen Abschnitt derart überraschend gefahrvoll und benutzerunfreundlich, doch zugleich hoch frequentiert ist. Diese Strecke verbindet Grundschule und Sportstätten in Groß Munzel (Wettkämpfe und Trainingseinheiten / Fußball, Tischtennis, Volleyball, Tennis etc.) mit dem Siedlungsbereich „Auf dem Damm“ und Landringhausen. Bäcker und Bank müssen ebenfalls von Jung und Alt angefahren werden. "Die Stadt muss in Abstimmung mit einer zuständigen Landes- oder Regionsbehörde das gegebene Gefahrenpotential der drei Stellen vorerst in einem notwendigen Maß mildern, zumal der Stadthaushalt derzeit so prall gefüllt ist", fordert Horst Körber.

Wie Günther Hartmann mitteilt, handeln die Plattfüße gerne für das Gemeinwohl. "Wir sehen das gegebene Gefährdungspotential – besonders in der dunklen Jahreszeit - und möchten mit gelber Leuchtfarbe die drei potentiellen Verwerfungen auf dem Radweg-Asphalt vor der Aue-Brücke kennzeichnen, falls sich in absehbarer Zeit keine Verbesserung ergeben sollte. Es ist unser Ansinnen, ein aktuelles Gefährdungspotiental spontan einzuschränken. Zugleich sehen wir uns aufgerufen, bis zum 30. November das Fahrradklima in unserer Gemeinde/Stadt zu bewerten", so Hartmann. Der ADFC teste bundesweit die Fahrradfreundlichkeit. "Barsinghausen platzierte sich bei dem letzten Test auf Rang 16 von 27 Gemeinden in Niedersachsen, Wennigsen zum Beispiel auf Platz 2.“