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Mit der wachsenden Anzahl der E-Mountainbikes steigt auch die Zahl der Verletzungen

Symbolbild: Pixabay

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Noch nie war das Wachstum bei E-Bikes so stark wie im vergangenen Jahr - von 720.000 2017 auf 980.000 2018. Größter Beliebtheit erfreuen sich die E-Mountainbikes.

Mit den besonderen Herausforderungen des E-Mountainbikes k√∂nnen aber l√§ngst nicht alle umgehen. Neben der h√∂heren Geschwindigkeit, die je nach Typ erreicht werden kann, stellt vor allem das deutlich h√∂here Gewicht ein Risiko dar. Das Mountainbike ist dadurch bergab viel schwieriger zu steuern. Hinzu kommt, dass E-Bike-Fahrer in der Regel √§lter sind als Radfahrer ohne elektrische Unterst√ľtzung. Unge√ľbte Biker sind in Bezug auf Reaktion, Geschick und Gebrechlichkeit anf√§lliger f√ľr Verletzungen. Die Folgen sind erheblich. E-Bike-Fahrer sind h√§ufiger mehrfach- verletzt und die Schwere der Verletzungen sind deutlich h√∂her.

Die häufigsten Mountainbike-Verletzungen

Fast drei Viertel aller Verletzungen von Mountainbike-Fahrern passieren durch einen Sturz nach vorne. Unf√§lle zur Seite oder gar r√ľckw√§rts passieren deutlich seltener. Der Sturz nach vorne ist dabei nicht nur der h√§ufigste sondern auch der gef√§hrlichste, da die Geschwindigkeit bergab meist deutlich h√∂her ist. So passieren 84% der Knochenbr√ľche und 90,9% der Gehirnersch√ľtterungen beim Sturz nach vorne. Zu schwerwiegenden Hirnverletzungen kommt es allerdings selten, da inzwischen die meisten der Mountainbike-Fahrer einen Helm tragen und so Hirnverletzungen um 90% reduziert werden k√∂nnen. Haupts√§chlich sind die Extremit√§ten der Biker betroffen. Drei Viertel aller Verletzungen sind Sch√ľrfwunden, Platzwunden und Prellungen der unteren Extremit√§t. Gravierender sind in der Regel die Verletzungen der oberen Extremit√§t. Im Bereich der Schulter, Arme und H√§nde kommt es am h√§ufigsten zu Frakturen.

Speziell bei Downhill-Fahrern sind Rippenfrakturen das gr√∂√üte Risiko. Aber auch das Schl√ľsselbein leidet h√§ufig, gefolgt von Finger- und Unterarm- und Handgelenksfrakturen. Jede siebte Verletzung betrifft die B√§nder. Und eine ist dabei besonders auff√§llig: die Schultereckgelenkssprengung - sie stellt fast jede zweite Bandverletzung dar.

Wie sch√ľtzen sich Mountainbiker am besten vor Verletzungen?

Wer mit seinem Mountainbike und insbesondere mit einer E-Bike-Variante unterwegs ist, sollte unbedingt auf die richtige Schutzkleidung achten: Helm, eventuell mit Vollvisier f√ľr Downhill-Biken. Aber auch Handschuhe, Mountainbike-Schuhe und bruchsichere Brillen sollten zur Ausstattung dazu geh√∂ren. Jeder Fahrer sollte sich vorab Gedanken zu seinen technischen und k√∂rperlichen F√§higkeiten machen und seine Touren danach ausrichten. Vielerorts werden Fahrtechniktrainings f√ľr Mountainbiker angeboten. Besondere Witterungen, die f√ľr rutschigen Untergrund sorgen, sollten gemieden werden und die k√∂rperliche Fitness, sowie technische Sicherheit des Bikes sollten ebenfalls √ľberpr√ľft werden.  


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