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Trainer Stephan Wyss übernimmt wieder das Ruder

Co-Trainer Daniel Kirsten.

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Barsinghausen.

Nach seiner beruflich bedingten Pause sitzt Trainer Stephan Wyss am heutigen Sonntag (17 Uhr) im Oberliga-Heimspiel der Männer des HV Barsinghausen gegen den TV Jahn Duderstadt wieder auf der Bank.

„Ich bin dankbar, dass mir der Verein die Abwesenheit ermöglicht hat“, sagt Wyss. Beruflich sei es für ihn eine äußerst anstrengende Zeit gewesen. „Aber beim Verfolgen des Livetickers hatte ich eine höhere Herzfrequenz“, verrät der HVB-Coach. Die Siege gegen den VfL Hameln und die HF Helmstedt-Büddenstedt „haben mich sehr gefreut“, sagt Wyss. Entscheidende Luft würden die Punkte im Abstiegskampf noch nicht bringen, seien aber sehr wichtig. „Wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen, müssen wir diese Gegner zuhause schlagen“, betont Wyss, der ein großes Lob an Co-Trainer Daniel Kirsten ausspricht: „Er hat das super gemacht.“ Der 40-Jährige gibt den Dank an die Mannschaft weiter: „Kompliment an die Jungs, wie sie die Situation gemeistert haben.“ Für Kirsten war die Zeit persönlich eine neue Erfahrung.

Zuletzt war in der Saison 2007/08 als Coach der Barsinghäuser A-Jugend verantwortlich für eine Mannschaft. „Das war sehr anstrengend und ging an die Nerven“, sagt Kirsten. Er räumt ein, dass auch die ungewohnte Perspektive als „Chef“ für einen gewissen Stress gesorgt habe. Für einen Co-Trainer sei der Aufgabenbereich klar abgesteckt, „so musste man viel mehr Dinge im Kopf haben und macht sich natürlich die ganze Woche über Gedanken im Hinblick auf den Gegner“, sagt Kisten. Die engen Spielverläufe bei den Siegen gegen Hameln (30:28) und Helmstedt (26:25) taten das Übrige. Nach der beinahe verspielten 19:14-Führung gegen Helmstedt brauchte er eine Weile, um sich freuen zu können. „Es liegt in meiner Natur, dass ich die Fehler sehe. Mir ging durch den Kopf, was in der letzten Viertelstunde falsch gelaufen ist“, gibt Kirsten einen Einblick in sein Gefühlsleben und ergänzt: „Ich bin froh, dass Stephan wieder zurück ist.“ Für die heutige Partie gegen Duderstadt hofft der Co-Trainer, den jüngsten Schwung mitzunehmen, warnt aber vor einem starken Gegner, der mit Spielmacher Justin Brandt und Jannik Burgdorf im Rückraum überdurchschnittlich besetzt ist.

Für Wyss ist es trotzdem keine Frage: „Wir haben das Potenzial zu bestehen.“ Nach den jüngsten Erfolgen könne die Mannschaft selbstbewusster auftreten. „Wir müssen ein gewisses Selbstverständnis entwickeln. Zuhause müssen wir alles abrufen“, wünscht sich der Coach. Zusätzliche Motivation sollte sein, dass man die Gäste aus dem Eichsfeld in der Tabelle überholt und sich vorerst im gesicherten Mittelfeld etablieren würde. Bis auf den Langzeitverletzten Lukas Müller sind alle Spieler dabei. Auch Torhüter André Hübner ist wieder fit. Welcher der drei Keeper zuschaut, entscheidet sich erst kurzfristig.


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