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Bundeskongress der Jungen Alternative: Polizei rüstet sich für Großeinsatz in Barsinghausen

Symbolfoto.

Barsinghausen / Region.

Mit einem großen Aufgebot wird die Polizei am kommenden Sonntag, 4. November, Präsenz in Barsinghausen zeigen. Grund sind der im Zechensaal stattfindende Bundeskongress der Jungen Alternativen (JA) sowie zwei angemeldete Gegendemonstrationen. „Wir rechnen bei den Demonstrationen mit Teilnehmerzahlen im vierstelligen Bereich“, sagte Erster Stadtrat Thomas Wolf auf Nachfrage. Der Demonstrationszug vom Bündnis Barsinghausen ist bunt startet um 11.30 vom Deisterplatz über die Siegfried-Lehmann-Straße zur Hinterkampstraße. Geplant ist bisher, dass der Weg weiter über die Langenkampstraße und die Bergamtstraße zum MSA-Platz und dem Thie geht. Nach dieser Kundgebung gegen 12.30/13 Uhr wird es eine weitere Demonstration am Conrad-Bühre-Weg geben.

„Wir werden zusehen, dass sich die Gruppierungen nicht direkt treffen. Deshalb sind wir der Polizeiinspektion Garbsen für ihre Unterstützung sehr dankbar“, sagte Wolf. Der Parkplatz auf dem Zechengelände sei für die Teilnehmer des JA-Kongresses reserviert, deshalb werde es an der Hinterkampstraße und dem Conrad-Bühre-Weg Zugangskontrollen geben.

Der für Sonntag ab 13 Uhr geplante Novembermarkt in der Fußgängerzone wird ebenso stattfinden wie der große Laternenumzug durch die Innenstadt. „Ich habe keinen Anlass gesehen, ihn abzusagen“, erklärte Wolf.

Demnach sieht die Verwaltung die Lage offenbahr recht entspannt, in den sozialen Netzwerken ist die Stimmung da weitaus aufgeheizter. So haben sich wohl bereits verschiedene linksautonome Gruppierungen verabredet, um nach Barsinghausen zu kommen. Dass Alexander Gauland, Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, seine Teilnahme am JA-Bundeskongress angekündigt hat, erhitzt die Gemüter der Gegner zusätzlich.