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Der Weg zum perfekten Weihnachtsbaum

Foto: pixabay

Region.

Er gehört genauso zu Weihnachten wie Lebkuchen, Gans und Kerzenschein: der Weihnachtsbaum. Die Niedersächsischen Landesforsten geben Tipps zur richtigen Pflege und zu Umgang mit Weihnachtsbäumen. War früher die normale Fichte der beliebteste Weihnachtsbaum, ist dies heute die Nordmanntanne. „Deren weiche sattgrüne Nadeln pieksen nicht und halten lange am Baum“, erklärt Dirk Strauch von den Niedersächsischen Landesforsten. Aber auch Blaufichten, Edeltannen oder Kiefern finden noch immer den Weg in niedersächsische Wohnzimmer. „Am frischsten sind die Weihnachtsbäume direkt vom Förster“, erklärt Strauch. Wie frisch, das erkenne man am besten an der Schnittstelle: Ist diese noch hell, so ist der Schnitt noch frisch. Bei älteren und schon dunkel verfärbten Schnittstellen empfiehlt es sich, den Baum frisch anzuschneiden. „Anschließend sollte er mit der Schnittstelle in einen Eimer Wasser gestellt und kühl aber frostfrei und im Schatten gelagert werden.“ Das Netz, in das die Bäume zum einfacheren Transport verpackt werden, müsse erst entfernt werden, wenn der Baum an seinem Platz im Wohnzimmer aufgestellt wurde. „Erst dort schneidet man es vorsichtig von unten nach oben auf“, so Strauch.

Weihnachtsbaumfachmann Strauch rät: „Der Baum sollte nicht direkt vor Heizungen oder den Kamin gestellt werden. Die trockene, warme Luft lässt den Baum austrocknen und viele Nadeln verlieren.“ Auch sollten Weihnachtsbaumständer mit Wasser gefüllt werden, damit der Baum lange frisch bleibt. Wer echte Kerzen verwendet, sollte für den Fall eines Brandes auch einen Eimer Wasser bereithalten. Spätestens nach dem Schmücken des Baumes habe man häufig mit Harzflecken an den Händen zu kämpfen. Auch dafür hat Strauch einen Tipp: „Baby- oder Speiseöl statt Seife wirken hier Wunder.“