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Brücke bleibt länger gesperrt

Standardbild.

Region.

Die Südschnellweg-Brücke über die Hildesheimer Straße in Fahrtrichtung Peine (B 3/6/65) ist für die Reparatur der Schäden seit Dienstag, 8. Januar, 10 Uhr voll gesperrt. Nachdem am Mittwoch die oberen Teile der Fahrbahnübergangskonstruktion entfernt wurden, wurde erst das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar. Daher musste aktuell das Instandsetzungskonzept für die Notreparatur umgestellt werden. Dies hat zur Folge, dass die Arbeiten nicht, wie ursprünglich vorgesehen, am 13. Januar fertiggestellt sein werden, sondern voraussichtlich erst am kommenden Donnerstag, 17. Januar.

Die Fahrrichtung Peine muss bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls voll gesperrt bleiben. Autofahrer müssen mit Staus rechnen. Hierauf wies der regionale Geschäftsbereich Hannover der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hin. Wie berichtet waren vor den Feiertagen Schäden am Fahrbahnübergang am westlichen Widerlager der Brücke über die Hildesheimer Straße festgestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass der Südschnellweg dort vorerst nur noch mit zehn Stundenkilometern befahren werden konnte. Für die angekündigte Notreparatur wurden über die Feiertage einzelne Ersatzteile gefertigt und die Instandsetzung vorbereitet.
Die ursprünglich angekündigte Sperrung der Fahrtrichtung Landwehr ist durch den geänderten Bauablauf nicht mehr erforderlich, da die entscheidenden Schweißarbeiten nun im Werk stattfinden. Lediglich ein Verschwenken der mittleren Gleitwand und ein Herabsetzen der Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometern werden in diesem Bereich noch erforderlich.

Die Landesbehörde kündigt an, dass aufgrund des jetzt festgestellten Schadensbildes der Ersatz der gesamten Übergangskonstruktion an beiden Widerlagen notwendig ist, damit der Verkehr weiter ungehindert die Brücke über ihre Restnutzungsdauer nutzen kann. Mit den Planungen dieser Arbeiten wurde begonnen, so dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr erfolgen können. Sobald diese Termine feststehen, wird die Landesbehörde informieren.

Die Landesbehörde in Hannover bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.