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Silvia Kluth: Für die Beerdigung fehlen noch 1000 Euro

Barsinghausen.

Sie hat über 15 Jahre in Barsinghausen gestrahlt und Currywurst, Brathähnchen oder Burger verkauft. In ihrem Hähncheneck wurde Silvia Kluth schnell zu einer Barsinghäuser Institution, auch nach dem Ortswechsel an die Hannoversche Straße. Im Jahr 2013 hatte Sivia Kluth das Hähnchen-Eck von Friedhelm Henke übernommen, 15 Jahre war sie die gute Seele des beliebten Hähnchen-Ecks. Bernd Norkus hatte das Hähnchen-Eck in den 1980er Jahren eröffnet und später verpachtet.

Zum 1. März 2018 hatte Silvia Kluth den Betrieb aufzugeben geplant. Das Ladengeschäft wird Ende April unter neuer Leitung wiedereröffnet. Doch das Schicksal war grausam. Beim Ausräumen des Ladens platzte ein Aneurysma in Silvias Kopf. Sie kam ins Krankenhaus und verstarb am 13. März an den Folgen.

Doch das Leben kann noch grausamer sein. Ihr Sohn Jim Vasilopoulos wandte sich jetzt an die Öffentlichkeit: "Mir ist dieser Spendenaufruf unangenehm, aber der plötzliche Tod meiner Mutter und die nicht vorhandenen finanziellen Mittel zwingen mich leider dazu, diesen Spendenaufruf zu starten." Es klingt unvorstellbar, aber es fehlen die Mittel, um Silvia Kluth zu beerdigen. Jim Vasilopoulos hat über "GoFundMe" daher eine Sepnden-Sammlung initiiert.

Unter https://www.gofundme.com/q58rj9-beerdigung-meiner-mama ist die Spendensammlung im Internet zu finden. Noch vor knapp 24 Stunden waren sieben Spenden und insgesamt 295 Euro eingegangen. Seit Veröffentlichung unseres ersten Artikels gestern Nachmittag haben inzwischen insgesamt 99 Personen gespendet und die Summe auf 2.925 Euro erhöht. Doch noch ist das Ziel nicht erreicht: Ob das Spendenziel von 4.100 Euro noch vor Ostern erreicht wird?