Anzeige
Anzeige
Anzeige

SPD startet mit zwei Frauen an der Spitze in die Kommunalwahl

Kandidaten der Wahlliste I.

Bild 1 von 8

Barsinghausen. Die SPD-Barsinghausen hat sich am Mittwochabend, 2. Juni, in der Deister-Freilichtbühne getroffen, um über die Listen für die Wahl zum Rat der Stadt Barsinghausen abzustimmen. An den Spitzen der beiden Wahllisten landeten Laura Härdrich und Claudia Pannki. .

Altbürgermeister Klaus Richter begrüßte die Genossen in der Deister-Freilichtbühne und eröffnete den Abend. Reinhard Dobelmann, Vorsitzender SPD, freute sich, dass mit Richter und Henning Schünhof der Altbürgermeister und der amtierende Bürgermeister anwesend waren. „Zwischen den beiden Amtszeiten lag leider eine ´schwarze Phase`, die wir so schnell nicht vergessen werden“, so Dobelmann. Er freue sich, dass nun ein Bürgermeister mit Zielen im Rathaus sitzt, der auch anpackt. Nach der Bürgermeisterwahl habe sich der Vorstand gleich an die Arbeit gemacht, um das Wahlprogramm, welches im späteren Verlauf der Veranstaltung von Landtagsabgeordneten Claudia Schüßler vorgestellt wurde, auf die Beine zu stellen. Corona hat dann die Umsetzung der Wahlveranstaltung über Monate verhindert. „Doch jetzt stehen wir bei schönem Wetter in der Freilichtbühne. 2021 wird ein Superwahljahr. Es freut mich, dass die SPD immer noch geschlossen und solidarisch zusammensteht“, erklärte der Vorsitzende. Er dankte den Freiwilligen, die sich zur Wahl in den Rat stellen wollten und auch dem Vorstand, für die Aufstellung des Wahlprogramms.

Henning Schünhof, Bürgermeister und SPD-Mitglied, erinnerte sich daran, wie er vor etwa einem Jahr, ebenfalls in der Freilichtbühne, von der SPD zum Bürgermeisterkandidaten gewählt wurde. Corona würde viel Zeit in der Verwaltung binden, jedoch seien die Themen, mit denen er zur Wahl antrat, immer noch aktuell. „Für die Umsetzung dieser Ziele, bedarf es guter Sozialdemokratie“, so Schünhof.

Wahlbereich I

Wahlbereich II

1. Laura Härdrich (Barsinghausen)

1. Claudia Pannki (Egestorf)

2. Reinhard Dobelmann (Kirchdorf)

2. Peter Messing (Bantorf-Hohenbostel)

3. Gavin Ennulat (Egestorf)

3. Marlene Hunte-Grüne (Langreder)

4. Maximilian Schneider (Barsinghausen)

4. Ulrich Burkat (Landringhausen)

5. Andreas Lorch (Barsinghausen)

5. Stephan Täger (Großgoltern)

6. Gabi Diercks.O´Brien (Kirchdorf)

6. Karl-Heinz Tiemann (Egestorf)

7. Thorsten Schnalle (Barsinghausen)

7. Roman Schwikowski (Bantorf-Hohenbostel)

8. Fynn Bothe (Kirchdorf)

8. Norbert Steinbach (Großgoltern)

9. Jutta Schriefer (Barsinghausen

9. Thomas Wittschurky (Egestorf)

10. Susanne Lorch (Barsinghausen)

10. Patrik Kecskés (Landringhausen)

11. Michael Wittich (Egestorf)

11. Ingrid Zimmermann (Großgoltern)

12. Viktoria Woronin (Barsinghausen)

12. Heike Fiebig (Bantorf-Hohenbostel)

13. Marcel Eggert (Barsinghausen)

13. Finn Bartholdy (Egestorf)

14. Johannes Feiler (Barsinghausen)

14. Martina Degenhardt (Großgoltern)

15. Britta Wulf (Kirchdorf)

15. Friedel Warnecke (Bantorf-Hohenbostel)

16. Aaron Täger (Barsinghausen)

16. Fenja Ganther (Landringhausen)

17. Bernd-Albrecht von Meyenn (Egestorf)

17. Michael Gertich (Großgoltern)

18. Sigurt Bienert (Barsinghausen)

18. Heide Hamann (Großgoltern)

19. Helmut Steinert (Barsinghausen)

19. Olaf Breselge (Bantorf-Hohenbostel)

20. Frank Marks (Barsinghausen)

20. Horst Künnemann (Egestorf)

21. Vanessa Fehreke (Egestorf)

21. Mario Petruschkat (Landringhausen)

22. Henrik von Meyenn (Egestorf)

22. Hans-Dieter Pristin (Groß Munzel)

Die anwesenden 59 Stimmberechtigten stimmten einstimmig für beide Wahllisten.

„In manchen Jahren hatten wir Probleme die Wahllisten voll zu kriegen“, freute sich Claudia Schüssler über die vielen Freiwilligen, "Doch dieses Mal können wir eine bunte Liste, mit einem breiten Angebot bieten. Mit Personen aus vielen verschiedenen Ortsteilen von Barsinghausen.“

Schüßler umriss das Wahlprogramm der SPD. Die Themen, mit denen die SPD sich in den nächsten fünf Jahren auseinandersetzen will, sei vielfältig. Auch Schüssler dankte dem Vorstand für die Ausarbeitung und die klare Formulierung des Wahlprogramms. Die SPD wird sich weiter um die Schulen in Barsinghausen kümmern. „Die Diskussionen waren oft zäh in den letzten Jahren, gerade beim Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule. Wir möchten weiterhin eine kontinuierliche Verbesserung der Schulen in Barsinghausen“, so Schüßler. Auch die Digitalisierung soll in Schulen für besseres Lernen der Schüler sorgen, aber auch die Verwaltung moderner werden lassen. Die SPD möchte auch einen Platz für jedes Kind in der Kinderbetreuung möglich machen. „Die Mieten und Immobilienpreise haben in Barsinghausen utopische Werte erreicht, die kaum noch ein Mensch zahlen kann“, erklärte die Landtagsabgeordnete. Die SPD möchte daher mit der Stadtentwicklungsgesellschaft einen städtischen Anbieter von Wohnraum entwickeln, welcher dann mit eigenen Wohnungen preiswerten Wohnraum anbiete. Zusätzlich zu den bestehenden Anbietern. „Hier kann man einfach nicht mehr abwarten“, so Schüssler. Der ÖPNV und der Radverkehr soll weiter gestärkt werden. Hier möchte die SPD Radwege ausbauen, aber auch dafür kämpfen, dass die Sprintlinie der S-Bahn auch in Egestorf hält.

Straßensanierungen stehen ebenfalls auf der Agenda. Hier sei es wichtig, dass Straßen frühzeitig und kostengünstig saniert würden, um die Lebensdauer zu erhöhen. Seit Jahren schiebe Barsinghausen einen Sanierungsstau vor sich her. „Beim Thema Klima und Umwelt hätten glaube ich die Grünen nicht mehr viel hinzuzufügen“, sagte Schüssler. Die SPD strebe Klimaneutralität an, damit Barsinghausen seinen Beitrag leiste. Photovoltaikanlagen sollen gezielt gefördert werden. Doch auch Windkraft sei wichtig, jedoch müssten hier die Bürger frühzeitig eingebunden werden, um für Akzeptanz zu sorgen. „Wir stehen hinter der Feuerwehr“, erklärte Schüssler, „Hier geht es nicht nur um die Rettung von Menschen. Feuerwehren leisten einen großen Teil der Kinder- und Jugendarbeit auf den Dörfern.“ Ob ein Jugendparlament sinnvoll ist, dass möchte die SPD bei ihrer Jugendarbeit direkt mit den ansässigen Jugendlichen klären. Generell sollen Jugendliche aber bei Jugendthemen stärker eingebunden werden, um die Bedürfnisse zu erfüllen.

Der Vorsitzende Dobelmann sagte: „Wir haben intensiv an einem guten Programm gearbeitet und uns auch mit Bürgermeister Schünhof zu den Themen beraten. Wir stehen geschlossen als Partei zusammen und werden gemeinsam als SPD Barsinghausen nach vorne bringen.“