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Alltagsrassismus erkennen – HAG und VHS starten in erstes gemeinsames Projekt

v.l.: Bürgermeister Henning Schünhof, Schulleiterin Silvia Bethe, und VHS Geschäftsführer Kersten Prasuhn.

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Barsinghausen. Heute (12. Juli) startet die erste Kooperation zwischen der Volkshochschule Calenberger Land (VHS) und dem Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG). Die Schüler der zehnten Klassen werden das Thema Alltagsrassismus bearbeiten und bekommen dazu Unterstützung von Referendaren der VHS. .

„Zum Glück gibt es an unserer Schule keine rassistische Gewalt, jedoch können wir glaube ich alle sensibler beim Thema Alltagsrassismus werden“, begrüßte Schulleiterin Silvia Bethe die Kooperation mit der VHS. Die Volkshochschule hatte die Idee einer Zusammenarbeit ins Spiel gebracht. Durch Corona hatte sich die Umsetzung verschoben, kann nun aber starten. Da die Schule beim Thema Rassismus äußerst aktiv ist, bot sich das Thema an. Auch Bürgermeister Henning Schünhof begrüßte die Zusammenarbeit zwischen VHS und HAG. Auch das Thema findet er gut gewählt. „Ich habe mich die Tage noch in das Thema Alltagsrassismus reingelesen und dachte, da finde ich schnell ein klares Bild, was das genau ist. Doch ich habe sehr schnell gemerkt, wie vielschichtig das ganze Thema ist und musste mir die Frage stellen, habe ich nicht vielleicht auch schon einmal unbewusst etwas diskriminierendes geäußert“, so Schünhof. Auch Kersten Prasuhn, Geschäftsführer der VHS, war erstaunt darüber, wie vielschichtig das Thema ist: „Ich dachte mir, wir alle haben ein Gespür von Respekt, Freiheit und Würde, womit sich Rassismus ganz leicht verhindern lasse.“ So leicht scheint es dann nicht zu sein. Die Schüler werden eine Woche mit den Referendaren das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, um für Alltagsrassismus sensibilisiert zu werden.