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Viele Krümel sammeln fette Spende für Flutopfer

Nach knapp dreieinhalb Stunden blieb fast kein Krümel übrig und die Spenden-Crew war zufrieden: Paul, Elias, Felix, Zoe, Johanna, Ella und Emile (v.l.). Foto: privat.

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Barsinghausen. „Jeder Krümel zählt: Kuchenspende für Flutopfer!“ Ein Aufruf, der am Samstag viele Barsinghäuser in die Innenstadt zog, um die von Kindern initiierte Spendenaktion zu unterstützen. Das Ergebnis ist mehr als „krümelig“. Insgesamt kamen tolle 1.827,38 Euro zusammen, die jetzt an das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ überwiesen werden..

„Ich bin wirklich erstaunt, dass wir am Ende so viel zusammengesammelt haben und damit ein bisschen helfen können“, zeigte sich Emile Alonso von der Hilfsbereitschaft der Barsinghäuser beeindruckt. Der 9-Jährige hatte sich vor einer Woche dazu entschlossen, etwas für die betroffenen Menschen der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz tun zu wollen. Die Bilder der Überschwemmungen und der daraus resultierenden Schäden waren sein Antrieb, die Kuchenspendenaktion auf dem Markt in der Barsinghäuser Innenstadt zu organisieren. Unterstützt wurde er dabei von Freunden, die beim Verkauf tatkräftig angepackt haben. Und von vielen Kuchenbäckern, die Gebäck und Torten in vielfältig süßen Variationen vorbeibrachten: Mehr als 20 Kuchen kamen so zusammen - die nicht sehr lange auf hungrige Abnehmer warten mussten.

Bereits um 8.30 standen die ersten Spender am Stand am Europaplatz, um 12 Uhr war die gesamte Auslage ratzeputz weggeschlemmt. Rund 430 Euro kamen durch den Verkauf in der Kasse zusammen, weitere knapp 1.400 Euro wanderten zusätzlich direkt ins bereit gestellte Spendenglas – genau 1827,38 Euro standen unterm Strich als Ergebnis fest. Besonders aufregend für die junge Kuchenspender-Crew: Ein Fernsehteam von SAT1 REGIONAL war vor Ort, um von der Aktion und dem tollen Erfolg zu berichten (Ausstrahlung am Montag, 17.30 Uhr). „Das war spannend - und wir freuen uns, dass alles so gut geklappt hat“, lautete unisono das positive Fazit der Kinder.