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FDP: Bei Windenergie die Interessen der Anwohner berücksichtigen

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Barsinghausen

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Bei der Planung des Windenergieparks im Bereich Barsinghausen, Gehrden und Wennigsen sollen die Interessen der Anwohner stärker berücksichtigt werden. Das fordern die Ratsfraktionen der FDP und der Wählergemeinschaft "Aktiv für Barsinghausen" (AfB) in einem gemeinsamen Antrag, der auf der Tagesordnung des Bauauschusses in Barsinghausen am Donnerstag, 19. April, steht. Der Antrag, für den sich FDP und AfB die Zustimmung der anderen Ratsfraktion erhoffen, soll in eine Resolution an die Landesregierung Niedersachsen münden. 

In dem gemeinsamen Antrag fordern FDP und AfB von der Stadt Barsinghausen, die Landesregierung Niedersachsen zu ersuchen, "eine Regelung - vergleichbar mit den Lösungen anderer Bundesländer-  umgehend in den Windenergieerlass einzuarbeiten. Selbst ein solcher Ansatz mit einer höheren Abstandsregelung als bisher in Niedersachsen vorgesehen, wäre eine dramatische und durchaus angemessene Verbesserung für die betroffenen Nachbarschaften hinsichtlich Lärmschutz, optischer Belästigungen durch rotierende Rotorblätter sowie der Blinkfeuer und Infraschall und würde auch unnötige Prozesse vermeiden helfen".

So haben zum Beispiel Nordrhein-Westfalen die Landesregierung beschlossen, den Ausbau der Windenergie stärker an den Interessen der Anwohner zu orientieren und den Schutz von Natur und Umwelt sicherzustellen. Im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) der Region Hannover ist ein Abstand von Windparkanlagen, unabhängig von deren Höhe, zu reinen Wohngebieten von 800 Meter festgelegt. Die abschließende Überprüfung der erforderlichen Abstände, so führen die Antragsteller FDP und AfB aus, könne danach nur in sehr teuren Klageverfahren erfolgen. In Nordrhein-Westfalen werde den zuständigen Behörden und Kommunen weitaus mehr Spielraum gegeben. 

Die derzeitigen Pläne für den Bereich Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden sehen einen Windpark in einer Höhe von 250 Meter vor. So hoch wurde bisher noch kein Windpark in Deutschland gebaut.

Die öffentliche Sitzung des Bauausschusses beginnt um 18 Uhr in der Aula im Schulzentrum Am Spalterhals,

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Kommentare

Comments (1)

  • dagmar_ullrich
    at 17.04.2018
    Sehr geehrte Frau Dr. Beckmann und Frau Klein, sehr geehrter Herr Klockow, vielen Dank für Ihre Unterstützung!!!
    Es ist die viel zu geringe Entfernung zu den betroffenen Wohngebieten, die zu den inzwischen wissenschaftlich nachgewiesenen gesundheitlichen Belastungen führen wird, nachzulesen unter www. aefis.de.
    Freundliche Grüße - Dagmar Ullrich, Egestorf

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