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Geflüchtete Jugendliche lernen Berufsleben kennen

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Barsinghausen / Region.

Die KGS-Goetheschule in Barsinghausen gilt als eine Berufs- und Ausbildungsfreundliche Schule und kooperiert schon länger unter anderem mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen oder der „Pro Beruf“ um jungen Menschen zwischen 15 und 27 Jahren den Übergang in den Ausbildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsmarkt zu ermöglichen. Zwei Wochen nahmen daher kürzlich sechs Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Sprachlernklasse an einer Berufsorientierungsmaßnahme teil. Die Themen waren von den Pro Beruf-Mitarbeiterinnen Sarah Postler und Anja Bürger speziell auf diese geflüchteten Jugendlichen ausgearbeitet worden. Sie befinden sich etwa seit 1,5 Jahren in Deutschland und kommen aus Syrien, Irak und Rumänien. Sie haben gerade die Sprachlernklasse verlassen und sind in Regelklassen 9 und 10 im Real- oder Hauptschulzweig integriert worden. So wurden unter anderem Themen wie „Wie arbeiten wir in Deutschland?“, „Erstellen einer Praktikumsmappe“ oder „Wie stelle ich mich vor?“ erarbeitet. Das Highlight der Schülerinnen und Schüler war ein dreitägiges Kurzpraktikum, das sie in der Jugendwerkstatt „Labora“ absolvierten. Hier sammelten sie erste praktische Erfahrungen in der Holz- und Metallwerkstatt sowie im Bereich Hauswirtschaft. Die Jugendlichen fertigten ein Sofa aus Holzpaletten, das heute der Schule übergeben wurde und einen Ehrenplatz im Schulbereich erhalten soll. Des Weiteren „verzauberten“ sie die Labora-Mitarbeiter und Teilnehmer mit eigenen Rezepten aus der arabischen und syrischen Küche, die beim gemeinsamen Mittagessen gekostet wurden.

Teilnehmer, Schulleitung und Organisatoren waren begeistert von der Maßnahme und auch Labora- Betriebsleiterin Daniela Scheibe freute sich über das Engagement der jungen Flüchtlingen. „Die Teilnehmer wollten selbst nach dem Ende ihrer regulären Arbeitszeit noch gerne weiter arbeiten“, so Scheibe bei der Übergabe des neuen Möbekstücks. „Wir brauchen Partner wie Labora oder Pro Beruf, weil wir als Schule so etwas alleine nicht leisten können“, stellte Schulleiter René Ehrhardt fest. Ehrhardt sieht das als großen Beitrag zur Integration in das Schul- und Gesellschaftsleben. „Den Teilnehmern hat diese positive Erfahrung richtig gut getan“, ergänzt Anja Bürger von Pro Beruf.




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