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Der Naturschutz im RuheForst Deister

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Der RuheForst in Bredenbeck erm√∂glicht nicht nur Beisetzungen in der nat√ľrlichen Umgebung des Waldes, auch der Naturschutz wird in diesem Waldabschnitt des Deisters ganz besonders gef√∂rdert:"Hier im RuheForst werden nur alle zehn Meter ein Baum, Strauch oder Stein als Mittelpunkt f√ľr zw√∂lf Urnenbeisetzungen ausgew√§hlt. Diese ‚ÄěRuheBiotope‚Äú sind f√ľr die n√§chsten 99 Jahre gesch√ľtzt, die B√§ume werden nicht der Holznutzung zugef√ľhrt, so dass - anders als im Wirtschaftswald - der normale Alterungsprozess stattfinden kann. Ein gro√üer Teil der Eichen ist bereits √ľber 200 Jahre alt, viele Buchen und Eschen sind √§lter als 150 Jahre. Normalerweise w√§ren diese B√§ume l√§ngst gef√§llt worden, hier d√ľrfen sie weiterleben", erl√§utert der Betriebsleiter der Knigge`schen Forstverwaltung, Ralf Schickhaus. "Besonders die Rinde im Kronenbereich alter B√§ume ist etwas ganz Besonderes. √úber Jahrzehnte haben sich dort Algen, Flechten, Moose und Pilze zusammengefunden und Lebensgemeinschaften gebildet."

Auch der Kolkrabe profitiert von den hohen und dichten Kronen. "Er ist unser größter Rabenvogel und war lange Zeit gefährdet. Wir haben nun seit Jahren einen Horst auf unseren Flächen und freuen uns, dass regelmäßig eine neue Brut dazukommt."

Da im gesamten RuheForst Tot- und Altholz nicht komplett entfernt wird, sieht man √ľberall Baumst√ľmpfe oder abgestorbene √Ąste auf dem Waldboden, oft besiedelt von Pilzen. In den noch stehenden B√§umen k√∂nnen nat√ľrliche Nisth√∂hlen entstehen, deren Nutznie√üer besonders die Flederm√§use sind.  "Aber auch der Siebenschl√§fer, f√ľr dessen Vorkommen der Steinkr√ľger Forst bekannt ist, und sein Erzfeind, der Baummarder sowie dessen Verwandter, der Steinmarder, nutzen diese Ver√§nderung ihres Lebensraums - wie auch eine ganze Reihe von verschiedenen Vogel- und Insektenarten. Ebenso profitieren die im Wald vorkommenden Mausarten von den optimalen Nestm√∂glichkeiten unter den Reisighaufen."

Auch eines der kleinsten Raubtiere - die oft f√§lschlicherweise den M√§usen zugeordnete Spitzmaus - f√ľhlt sich im RuheForst wohl.

"Andere J√§ger sind Mauswiesel und Hermelin, Iltis und die inzwischen √ľberall vorkommende Wildkatze", so Ralf Schickhaus und berichtet auch von einem nicht so begeistert aufgenommenen Neub√ľrger - dem Waschb√§r. "An einigen Nistk√§sten konnten wir schon Spuren seines unerbittlichen Raubtriebes entdecken." Das alles st√∂rt Fuchs und Dachs nicht - sie beherrschen seit langem am Ostrand des RuheForstes ihre Burg.


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