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Alt und Jung gibt neuen Schwung

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Barsinghausen.

Der Waldkindergarten Deisterwiesel aus Barsinghausen startet wieder fröhlich ins neue Jahr 2019. Auch in diesem Jahr will er die Kooperation mit der Seniorenresidenz Kaiserhof beibehalten. Ein Jahr mit vielen schönen Stunden, glĂŒcklichen und auch anrĂŒhrenden Momenten, liegt hinter dieser bunt gemischten Gruppe. Sie besteht aus Waldkindern, mit ihren Erzieherinnen und den Bewohnern des Kaiserhofes, mit ihren Betreuern. Einmal im Monat machen sich die Waldkinder auf den Weg in die Stadt. Raus aus dem Wald und hinein in ein Stadtabenteuer. NatĂŒrlich zu Fuß, wie es sich fĂŒr Waldkinder gehört und mit dem, ausnahmsweise mit etwas Spielzeug beladenen Bollerwagen. Schon auf dem etwa einstĂŒndigen Weg, gibt es fĂŒr die Waldkinder immer viel zu entdecken. Baustellen mit Baggern und LKW's, Busse oder auch ein Straßenmusikant ziehen die Kinder in ihren Bann. Weiter geht es, an der BĂ€ckerei vorbei und an den vielen Schaufenstern. Dann noch einmal anfassen und an der grossen Strasse entlang, bis zur EingangstĂŒr des Kaiserhofes und hinein ins VergnĂŒgen. Erstmal gibt es FrĂŒhstĂŒck, um sich nach dem langen Weg, fĂŒr die wartenden Abenteuer zu stĂ€rken. Einige Bewohner haben sogar kleine Geschenke und Leckereien fĂŒr die Kinder mitgebracht. Nach dem FrĂŒhstĂŒck wird dann die im Bollerwagen transportierten Spielzeuge ausgepackt. Da werden bei allen Ă€lteren Leuten alte Erinnerungen wach.  Wie war das frĂŒher mit dem Spielzeug und Einige ertappen sich, wie sie glĂŒcklich mit einem kleinen Auto ĂŒber die Sofakante rollen. WĂ€hrend einige Kinder mit Figuren, gefĂ€hrlich brummend, durch die Eingangshalle flitzen,( zur Freude der BĂŒrokrĂ€fte), haben sich andere Kinder um einen Bewohner geschart, der langsam aber sicher aus einem Buch vorliest. Die Kinder hĂ€ngen an seinen Lippen. Meist können alle die möchten noch an einem kleinen Angebot teilnehmen, das von den Erzieherinnen oder den Betreuern vorbereitet wurde. Am liebsten wird gekocht, gesungen oder gemeinsam gespielt. So wurden vor Weihnachten fleissig Kekse gebacken. Freudig wurde Teig ausgerollt und ausgestochen, nach alten Rezepten der Bewohner. "Da muss noch mehr Mehl dran, sagte ein kleines MĂ€dchen zu seinem grossen Sitznachbarn und dann wurde Mehl benutzt, dass es nur so staubte. „Jetzt kann man es langsam nicht mehr kneten“! "Dann lassen wir es einfach so! Macht ja nix", Ă€ußerte belustigt der Ă€ltere Herr, zu seiner dreijĂ€hrigen eifrigen BĂ€ckerin. An einem anderen Tisch nahm eine sechsjĂ€hrige das Ganze in die Hand. "Ich brauch nochmal ein neues Förmchen“, sagte eine Ă€ltere Dame. Und schon wurde es, von ihrer jungen Nachbarin besorgt, die anschliessend ganz vertraulich auf ihren Schoss krabbelte, um ihr noch besser den Teig ausrollen zu können. Das Strahlen im Gesicht der Dame verschwand die ganze nĂ€chste Stunde nicht mehr. Das Lied " In der WeihnachtsbĂ€ckerei " durfte natĂŒrlich nicht fehlen. Immer im Wechsel suchten die Bewohner und die Kinder weihnachtliche Lieder und Gedichte aus. Eine Ă€ltere Dame traute sich sogar alleine eine Strophe vorzusingen, die heute keiner mehr kannte.  Auch einige Kinder legten ein Solo hin. Begleitet wurden sie von Musiker Markus auf dem Keyboard. Auch Sturmtage im Wald haben fĂŒr die Waldkinder etwas Gutes. Sie können einfach zu ihren Freunden in den Kaiserhof. Bei einem so entstandenen Treffen im Januar, erlebten Alle einen bunten Spiele Vormittag. In einem Stuhlkreis spielten die Waldkinder Spiele aus ihrem Kindergartenalltag mit den Bewohnern. Es wurden fleissig Namen gelernt, bei dem Spiel. Da verschwand sogar der ein oder andere Bewohner unter einer Decke. Anschliessend wurde geschickt Bellos Hundeknochen hinterm RĂŒcken versteckt und ein SechsjĂ€hriger startete eine besondere Einlage, als er sich spontan und ungeniert den KrĂŒckstock eines Ă€lteren Herrn schnappte und eine Runde durch den Kreis humpelte. " An jedem Ende eines Besuches wird uns jedesmal die Frage gestellt, ob wir denn auch wieder kommen. Und das tun wir, denn wir sind Freunde geworden und Freunde helfen einander und sind fĂŒreinander da", sagte Stephanie Barth von dem Waldkindergarten.

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