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Feier im Wohnangebot der Diakonie Himmelsthür beginnt mit Spielszene

Spielszene zum Auftakt: Auf dem Weg zum Sommerfest wird schon mal angestoßen.

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Barsinghausen.

„Sommerfest! Sommerfest!“ Mit lauten Rufen im Chor endet die Theaterszene, die Bewohner aus der Rehrbrinkstraße in Barsinghausen zusammen mit ehrenamtlichen Mitspielern aufgeführt haben. Die Spielszenen bildeten den Auftakt zum Sommerfest für die Mieter, die Mitarbeiter und Angehörigen. Die Diakonie Himmelsthür betreibt in der Rehrbrinkstraße ein Wohnangebot für junge Erwachsene. Vor fünf Jahren war das Haus in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Eltern geistig Behinderter fertiggestellt worden. 25 Menschen leben hier in Vierer-Wohngemeinschaften oder Einzelappartements.

Wohnbereichsleiterin Sarah Breier nutzte die Begrüßung der Gäste, um sich gleichzeitig zu verabschieden. Sie geht in Mutterschutz und Elternzeit, währenddessen übernimmt Shiralee Heydenbluth die Wohnbereichsleitung. Den Bewohnern ist sie als Mitarbeiterin schon bekannt. Auch der neue Bewohner-Beirat stellte sich vor. Thomas Barnert, Ulf Schmidt und Gracjan Leschik wurden erst in der vergangenen Woche gewählt.

Im Theaterstück zum Auftakt, einstudiert von Delphine Hindemitt, ging es um gegenseitige Unterstützung. Eine Frau sucht den Weg zum Sommerfest, lässt sich von mehreren Personen raten und nimmt sie alle gleich zur Feier mit. Der entscheidende Tipp kommt in der Szene von Robert Kmelnitzki und der habe tatsächlich alle Haltestellen vom Hauptbahnhof Hannover nach Barsinghausen im Kopf, verrät Shiralee Heydenbluth.

Für Partystimmung sorgte dann auch der Gesang von Barynia Höke, musikalisch begleitet von ihrem Bruder Conor Höke und Stefan Basler. Neben Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Erfrischungsgetränken gab es sommerlich dekorierte Cocktails. Die Gäste konnten Riesenseifenblasen im warmen Sommerwind davonschweben lassen und in der Fotobox Erinnerungsbilder machen.

Die Interessengemeinschaft Eltern geistig Behinderter stellte das fast fertiggestellte Werkstatthaus auf dem Nachbargrundstück vor. Hier soll Platz sein für Kreativangebote, Feiern und andere Gemeinschaftsaktionen. Die Werkstatt ist beinahe fertig, allerdings fehlt noch ein Toilettenhäuschen. Dafür und für die Außenanlagen hoffe die IG Eltern noch auf Spenden, sagt die Vorsitzende Ursula Goldschmidt.

Für das Projekt in der Rehrbrinkstraße hatte die IG Eltern schon eine großzügige Spende von Hildegard Leinung erhalten, deren Neffe ebenfalls hier lebt. Das Gemeinschafts-Freizeithaus war ursprünglich größer geplant. Die Interessengemeinschaft habe aber einen Teil ihres Geldes durch die Insolvenz eines Bauunternehmens verloren, erklärte Ursula Goldschmidt. Die Eltern stellten dann wenigstens die kleinere Werkstatt mit sehr viel Eigenleistung fertig.


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