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Rund 130 begeisterte Gäste beim Literaturgottesdienst im Bücherhaus

Bis in die letzte Ecke. Literaturgottesdienst ist gut besucht.

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Barsinghausen.

Bis in die letzte Ecke drängten sich die Besucher des Literaturgottesdienstes am Sonntagvormittag. Es wurde gemeinsam gebetet, gelesen, gesungen und gelacht.

Heimat und auch Flucht waren die Themen des Literaturgottesdienstes. „Heimat ist auch die Erinnerung an meine Kindheit, in der es Pommes im Freibad gab“, erinnert sich Pastor Jürgen Holly mit einem Schmunzeln, als er über das Gefühl von Heimat predigt. Das Thema ist vielseitig und genau so war das Programm aufgebaut. Karin Dörner, Inhaberin des Bücherhauses, wählte den Roman „Altes Land“ von Dörte Hansen aus. Die Geschichte handelt von Heimat und Flucht, aber auch von Gegensätzen zwischen Dorf und Stadt. “Bei Dörte Hansen kann sich jeder etwas herausziehen. Das Buch hat harte Stellen, ist dann aber auch wieder witzig“, erklärt Dörner ihre Buchauswahl. Das Publikum dankt es ihr mit stillen Momenten des Zuhörens, mit Lachen und anschließendem Applaus.

In einem Dialog folgen Jürgen Holly und Pastorin Kristin Köhler dem Gedanken was Heimat ist. Wie greift das Buch das Thema auf, wie sehen sie selber es und was erzählt die Bibel über Flucht und Heimat? Sie wandern von Kindheitserinnerungen, in denen Pommes Heimat waren, über das Gefühl von Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit. „Heimat ist wo ich so sein kann wie ich bin. Wo ich Menschen habe, die mir lieb sind“, faßt Köhler es zusammen.

Untermalt wurde der Gottesdienst durch Musik von Gerald Pursche, Gesang und Querflöte, und Miroslav Grahovac, Akkordeon, vom Taschengrammophon. Zum Abschluss improvisierte Grahovac und spielte ein Stück aus seiner Heimat, Serbien. Er arbeitete sich von melancholischen, langsamen Tönen, weiter bis es fröhlicher und schneller wurde und bekam dafür lauten Applaus. „Die Kombination aus Literatur, Predigten und Musik hat diesen Gottesdienst ganz besonders gemacht. Die Stimmung war richtig intensiv“, freut Köhler sich über den gelungenen Gottesdienst, „Es sind heute auch Menschen gekommen, die sonst nie in der Kirche sind, dass ist auch schön.“

Nach dem gelungenen Erlebnis, konnte für die Landeskirchen Migrationsarbeit gespendet werden, anschließend gab es Erfrischungen. Im nächsten Jahr soll es wieder einen Literaturgottesdienst geben.


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