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Auftakt der SPD-Kampagne zum Neubau des Wasserwerks

Die SPD gegenĂŒber des Grundwasserwerk in Eckerde (v.l.n.r.: Horst KĂŒnnemann, Reinhard Dobelmann, Henrik von Meyenn, Laura HĂ€rdrich)

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Barsinghausen.

Seit Donnerstag ist die SPD Barsinghausen mit einer Kampagne im Stadtgebiet unterwegs, um die BĂŒrger der Stadt ĂŒber die Position und Forderungen der Partei zum geplanten Neubau des Wasserwerks in Eckerde zu informieren. Den Auftakt bildete am gestrigen Nachmittag ein Info-Stand auf dem Wochenmarkt in der Marktstraße. Ein großes Plakat mit der Überschrift „Wasserwerksneubau: JETZT!“ machte auf das Anliegen der Sozialdemokraten aufmerksam. Verteilt wurden Flyer und es gab die Möglichkeit, die Online Petition der Initiatorinnen Barbara Schmidt und Anja Neumann handschriftlich zu unterstĂŒtzen.

„Wir waren wirklich ĂŒberrascht ĂŒber die sehr eindeutige Resonanz“, resĂŒmiert Parteivorsitzender Reinhard Dobelmann. „Unser Eindruck ist, dass sich die BĂŒrger ganz vehement gegen das Ansinnen des BĂŒrgermeisters aussprechen, im großen Stil Wasser zu fördern und zu verkaufen. Auch besteht der Wunsch nach einer Technik, die Sulfat und Nitrat rausfiltern kann.“

Im Anschluss an den Stand auf dem Wochenmarkt wurde symbolisch ein Holzpflock auf dem geplanten GrundstĂŒck fĂŒr den Neubau des Wasserwerks eingeschlagen. GegenĂŒber dem bisherigen Wasserwerk in Eckerde setzten Vorstandsmitglieder ein Hinweisschild in die Erde mit der Aufschrift „Hier könnte Ihr Wasserwerk stehen“. „Bis zur Ratssitzung am 19. September wollen wir donnerstags und samstags an StĂ€nden in der Marktstraße und mit Flyern auf unsere Position aufmerksam machen“, erlĂ€utert Dobelmann.

Die SPD folgt dabei inhaltlich dem Votum der Fachleute, die zuletzt in der Sitzung des Finanzausschusses dargestellt haben, warum das sogenannte „Carix“-Verfahren fĂŒr den Neubau die geeignetste Aufbereitungstechnik ist. Die Möglichkeit, Sulfat, Nitrat und andere unerwĂŒnschte Spurenstoffe aus dem Grundwasser entfernen zu können, stellt dabei fĂŒr die SPD einen zentralen Punkt dar. „Mit dem technischen Verfahren, welches der BĂŒrgermeister vorschlĂ€gt, ist dies nicht möglich“, bekrĂ€ftigt der SPD Fraktionsvorsitzende Peter Messing. Die Argumentation des BĂŒrgermeisters, dass die „Schnellentcarbonisierung“ jedoch gĂŒnstiger sei, ĂŒberzeugt die Sozialdemokraten ebenfalls nicht. „Wenn wir jetzt eine derartige Anlage bauen wĂŒrden und die Sulfatwerte steigen oder es treten höhere Nitratwerte auf, dann mĂŒssen wir, sobald es problematisch wird, mehrere Millionen in die Hand nehmen, um eine nachgeschaltete Anlage zu errichten, die diese Spurenstoffe entfernt“, so Messing weiter. „Wir sollten uns also jetzt fĂŒr eine zukunftssichere Lösung entscheiden.“

Die SPD plant deshalb bis zum 19. September in der Bevölkerung und bei den anderen Ratsfraktionen fĂŒr ihre Position zu werben.

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