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Grüne stellen vier Anträge zu Barsinghäuser Doppelhaushalt

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Barsinghausen.

Geht es nach Barsinghausens Grünen, dann tritt die Stadt dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ bei, legt Blühflächen auf städtischen Grünstreifen an, entwickelt ein Konzept für Baumpflanzungen und stellt den Flüchtlingsunterkünften in der Einsteinstraße, am Rottkampweg sowie an der Hannoverschen Straße WLAN zur Verfügung. Zu allen vier Themen haben die Grünen Anträge zum Doppelhaushalt 2020/2021 vorgelegt.

1. Im Februar 2012 haben sich 60 Gemeinden, Städte und Landkreise zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ zusammengeschlossen. Das neue Bündnis will die Bedeutung von Natur im unmittelbaren Lebensumfeld des Menschen stärken und den Schutz von Biodiversität in den Kommunen in den Blickpunkt nehmen. Von einer Mitgliedschaft der Stadt versprechen sich Barsinghausens Grüne zusätzliche Impulse und wertvolle Unterstützungsleistungen für die Naturschutzarbeit vor Ort. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Bündnis sei die Unterzeichnung einer Deklaration sowie die Zahlung eines jährlichen Mitgliedbeitrags in Höhe von 165 Euro.

2. Die Grünen wünschen sich, dass die Stadt auf möglichst vielen städtischen Flächen insektenfreundliche Blühflächen und- streifen anlegt: an Kreisverkehren, Straßenrändern und Straßenbanketten, an Fahrradwegen, an Ortseingangsbereichen, auf ökologischen Ausgleichsflächen, auf Ackerrändern und auf sonstigen ungenutzten öffentlichen Grünflächen. Bei der Umsetzung sollte laut den Grünen darauf hingewirkt werden, den NABU, Imker und weitere interessierte Bürger einzubinden, z.B. um Patenschaften für einzelne Flächen zu schaffen.

3. Der Klimawandel mache sich auch in Barsinghausen immer mehr bemerkbar. Ein Beispiel seien viele kranke Bäume, über deren erforderliche Fällung die Verwaltung in der Oktober-Sitzung der Bau-und Planungsausschuß berichtete. Für die abgängigen Bäume sollen nach Vorstellung der Grünen Ersatzpflanzungen möglichst schon im kommenden Frühjahr erfolgen, die insbesondere hinsichtlich Trockenheit und Hitzestreß geeignet sind. Dafür soll die Verwaltung ein Konzept erstellen. Für Neupflanzungen sollen in  2020 und 2021 jeweils 10.000 Euro bereitgestellt werden. Diese Summe reiche für jeweils 25 bis 40 hochstämmige Laubbäume.

4. In den Flüchtlingsunterkünften in der Einsteinstraße, am Rottkampweg sowie an der Hannoverschen Straße gibt es bisher keine Ausstattung mit WLAN. Die Stadt soll einen für alle Bewohner nutzbaren WLAN-Point für 3.000 Euro schaffen.


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