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SPD möchte Zukunftsräume in Barsinghausen schaffen

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Barsinghausen

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Wie lassen sich „Zukunftsräume“ auch in Barsinghausen realisieren? Dieser Frage ging die SPD Barsinghausen gemeinsam mit Bürgermeisterkandidat Henning Schünhof und Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, nach.

„Es ist schön, dass es so viel Wohnraum, auch für Ältere, in der Innenstadt von Barsinghausen gibt“, befand Claudia Schüssler, Landtagsabgeordnete. Doch dies führt auch zu einigen Problemen. Das City Center ist seit Jahren zu und somit auch der Nahversorger verschwunden. Auch das alte Fachwerkhaus am Thie hat noch keine neue Bestimmung gefunden. „Wir möchten daher gerne die Innenstadt weiter beleben“, so Schünhof, „Gerne nehmen wir da auch ihre Hilfestellung in Anspruch, um die Machbarkeit neuer Projekte und Förderungen zu erfahren.“ Fördermöglichkeiten gibt es viele. Die Förderperiode zu ILE läuft aus und Städte bewerben sich bereits als LEADER-Region. Birgit Honé bringt noch den EU-Fond Entwicklung ländlicher Räume (ELER) und ZILE, ein Förderprogramm zur Dorfentwicklung. Mit „Zukunftsräumen“ sollen gezielt die Entwicklung von Kommunen gestärkt werden. „Wir stehen hier nur zehn Minuten und haben schon viel Erfahren“, freut sich Schünhof über die vielen Fördermöglichkeiten, „Leider passiert in unserer Stadt da zu wenig.“ Honé gibt zu, dass es sehr viele Förderprogramme gibt, da wird es schnell unübersichtlich. Daher stehe sie gerne zur Verfügung, um den Kommunen zu helfen ihre Projekte umzusetzen. Doch auch die Hilfe hat Grenzen, da der Staat Eigentümern nicht vorschreiben kann, was sie mit ihrem Besitz machen sollen. Fachkräftemangel und der Wegzug von jungen Menschen mache es den Innenstädten schwer. Reinhard Dobelmann, Vorstandsvorsitzender SPD Barsinghausen, möchte gerne durch geförderte Projekte kleinere Unternehmen in der Innenstadt ansiedeln. „Wir müssen wieder Shoppingerlebnisse schaffen. Junge Unternehmen mit frischen Ideen ansiedeln, oder Coworking-Spaces einrichten“, so Honé. Corona hätte da dem Onlinehandel in die Hände gespielt. Es gehöre zur Daseinsfürsorge, dass Menschen einen Nahversorger und auch Ärzte in ihrer Nähe finden können. Honé möchte hier gerne weiter unterstützen, schlägt aber auch einen Runden Tisch vor: „Dann könnt ihr Ideen entwickeln und euch für die nächste Förderperiode 2021 bewerben.“

Insgesamt wurden bislang über 100 Kommunen in das Förderprogramm aufgenommen. Bislang konnten 31 Projekte mit einer Gesamtsumme von fast sechs Millionen Euro gefördert werden. Auch in den kommenden Jahren wird es weitere Förderrunden der Zukunftsräume Niedersachsen geben: Bis 2023 stehen jährlich 2,5 Millionen zur Verfügung. Die vierte Förderrunde ist für den Herbst 2021 vorgesehen.

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