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Barsinghausen führt Ortsvorsteher ein

Barsinghausen

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Die Partei Aktiv für Barsinghausen hat in der Ratssitzung am Donnerstagabend ihren Antrag zur Einführung von Ortsvorstehern eingebracht. Der Rat stimmte mit großer Mehrheit zu.

Durch die Ortsvorsteher in den Ortsteilen von Barsinghausen erhofft sich die AfB, dass diese näher an die Kernstadt heranrücken. Gleichzeitig könnte die Verwaltung und die Politik weiter in die Ortsteile hineinrücken. Außerdem sollen die Belange der Ortsteile so besser vertreten werden. „Auch wenn manche Entscheidungen dann länger bis zu einer Entscheidung brauchen“, erklärte Kerstin Beckmann, AfB, „So wird doch die Stimme der Ortsteile gehört und es wird demokratischer.“ Auch die Begeisterung für Kommunalpolitik soll durch die Einführung der Ortsvorsteher steigen, erhofft sich Beckmann. Peter Messing, SPD, begrüßte den Vorschlag, wollte aber wissen, wer denn die Ortsvorsteher wählen dürfe. Roland Zieseniß, CDU, sprach sich ebenfalls für den Antrag aus: „Ortsräte hätten wir abgelehnt, doch Ortsvorsteher sind unkomplizierter. Wir sehen es als gutes Instrument an, um die Menschen näher an politische Entscheidungen zu bringen und dafür zu begeistern, wenn ein Ansprechpartner direkt vor Ort ist.“ Er erklärte weiter, dass die Partei mit den meisten Stimmen im Ortsteil, einen Vorschlag zur Ortsvorsteherwahl machen dürfe.

Auch der zukünftige Bürgermeister Henning Schünhof, SPD, begrüßte den Vorschlag. Er werde in Zukunft der Hauptansprechpartner für die Ortsvorsteher sein und freue sich auf die Zusammenarbeit. Auch Wolfgang Pardey, er war parteiloser Bürgermeisterkandidat, meldete sich aus dem Zuschauerraum. Er begrüßte die Wahl von Ortsvorstehern ebenfalls, um Menschen für Kommunalpolitik zu begeistern und die Ortsteile zu stärken. Günther Gottschalk, SPD, sah das Thema noch nicht hinreichend diskutiert. Er sieht die Idee positiv, auch wenn Barsinghausen Jahrzehnte ohne Ortsvorsteher ausgekommen ist, er wollte sich enthalten.

So sah dann auch das Abstimmungsergebnis aus. Mit großer Mehrheit stimmten die Ratsmitglieder für den Antrag. Somit wird für die kommende Wahlperiode die Funktion des Ortsvorstehers geschaffen.

Nach Ablauf von 3,5 Jahren der kommenden Wahlperiode soll die Regelung im Hinblick auf die Fortführung oder sachgerechte Veränderungen für die dann folgende Wahlperiode evaluiert werden. Dabei ist zu prüfen, ob in Erweiterung dieser Regelung Ortsräte eingeführt werden sollen.

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