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Geldautomat in Commerzbank-Filiale gesprengt - sind es Serientäter?

Archivbild aus Barsinghausen-Großgoltern Ende Juli.

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Hemmingen. Heute früh gegen 4 Uhr gab es einen lauten Knall in der Straße Kirchdamm in Hemmingen-Westerfeld. Kurz darauf waren Sirenen und Martinshörner zu hören. Der Grund: Unbekannte Täter haben den Geldautomaten in der ansässigen Commerzbank gesprengt. Bei ihrer Flucht ließen sie ein Päckchen zurück. Das wurde später auf einem Feld kontrolliert gesprengt.

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Weitere Informationen zum Ausmaß des Schadens liegen noch nicht vor.

Zuletzt war in Großgoltern Ende Juli ein Geldautomat gesprengt worden. Damals handelte es sich um eine Sparkasse. Am 8. Juli wurde die Commerzbank in Gehrden zum Ziel der Täter, am 24. Juni ein Automat der Volksbank in Groß Munzel.

UPDATE:

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes alarmierte gegen 3.50 Uhr der Sicherheitsdienst einer Bankfiliale den Notruf der Polizei. Er sah auf einer Überwachungskamera, wie sich mindestens zwei maskierte Personen in einem Vorraum einer Bankfiliale in Hemmingen-Westerfeld an der Straße "Kirchdamm" zu schaffen machten. Trotz Fernauslösung der Nebelmaschine durch den Sicherheitsdienst sprengten die bislang unbekannten Täter den Geldautomaten. Im Anschluss flüchteten die Täter, mutmaßlich ohne Diebesgut, mit hochmotorisierten Fahrzeugen in Richtung Bundesstraße 65 und weiter in Richtung Bundesautobahn 2.

Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Hinzuziehung diverser Funkstreifenwagen und dem Polizeihubschrauber blieb erfolglos. Die Täter ließen vor Ort auf dem Gehweg ein schwarzes Paket zurück. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um weiteren Sprengstoff handelte, wurde ein Evakuierungsradius von 200 Metern eingerichtet. Die Delaborierer vom Landeskriminalamt Niedersachen wurden mit hinzugezogen. Alle angrenzenden Wohnblöcke zum Tatort mussten evakuiert werden, die übrigen Anwohner wurden gebeten sich in die hinteren Räumlichkeiten der Wohnungen zu begeben. Das verdächtige Paket wurde im Nahbereich auf einem Feld kontrolliert gesprengt, da es nach erster Einschätzung eine "explosionsgefährliche" Substanz enthielt.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern, Fluchtfahrzeugen oder zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

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