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Samstag wird auch in Barsinghausen eine Rettungskette für Menschenrechte gebildet

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Barsinghausen. Im Verein „#HandinHand# – Rettungskette für Menschenrechte“ sind Menschen aus Deutschland, Österreich und Italien organisiert, die ein Zeichen für Menschlichkeit, Menschenrechte und gegen das Sterben im Mittelmeer, verursacht durch die europäische Abschottungspolitik, setzen wollen. Von der Nordsee bis zum Mittelmeer wird an vielen Orten eine symbolische Menschenkette gebildet. Im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, findet die Aktion nun am 18. September statt. In Barsinghausen laden der Runde Tisch für Integration und Barsinghausen ist bunt e.V. dazu ein, sich um 11.45 Uhr am Thie einzufinden und unter den notwendigen Gesundheitsschutzbedingungen einen Teil der Kette durch Europa zusammenzufügen.

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Im Aufruf der „Rettungskette für Menschenrechte“ heißt es unter anderem: Menschenrechte gelten für uns nicht nur für weiße, privilegierte Europäer. Wir sind gegen eine europäische Politik, die Milliarden zur Abschottung von geflüchteten Menschen einsetzt. In den Lagern innerhalb und außerhalb Europas leben Menschen unter unwürdigen und unmenschlichen Bedingungen. Wir fordern ein Europa, dass keine Festung baut, sondern alle Menschen als das behandelt, was sie sind: gleich und frei in Würde und Rechten.“

„Wir sind der Überzeugung,“ so die Sprecherinnen der Barsinghäuser Veranstalter Jutta Sprengel-Steinert und Sybille Busse, „dass die gegenwärtig in Europa praktizierte Flüchtlingspolitik die Grundwerte, die wir für uns selbst in Anspruch nehmen und für überlegen erklären, im Dreck der Flüchtlingslager und in den kenternden Booten im Mittelmeer verschwinden lässt. Mit unserer Aktion verteidigen wir auch unsere eigenen Rechte und Werte. Es ist uns unverständlich, dass zum Beispiel auch Städten und Landkreisen, die dies wollen, verwehrt wird, mehr Menschen aufzunehmen. Wir wünschen uns eine Politik, die eine geordnete Einwanderung ermöglicht und Verfolgten eine sichere Heimat gibt.“ Man wolle nicht blauäugig sein, aber ein starkes Zeichen an die EU und ihre Mitgliedsstaaten senden, dass es starke Teile der Zivilgesellschaft gibt, die bereit ist, an der Bewältigung des Problems mitzuwirken.

Man setze sich ein für ein offenes und friedliches Europa, die Schaffung sicherer Fluchtwege, die Bekämpfung der Fluchtursachen und nicht die Bekämpfung der Geflüchteten sowie einen humanen Umgang mit Menschen auf der Flucht, ebenso die Unterstützung und Entkriminalisierung der zivilen Seenotretter*innen und ein europäisches Seenotrettungsprogramm.

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