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Familienmusical „Grimm und weg“ startet in die Saison der Deister-Freilicht-Bühne

Großes Finale beim Stück „Grimm und weg“ in der Deister-Freilicht-Bühne.

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Barsinghausen.

Ein ganz und gar märchenhaftes Schauspiel gab es am Sonntagnachmittag bei der Premiere und Uraufführung des Familienmusicals „Grimm und weg“ in der Deister-Freilicht-Bühne. Der Autor und Komponist Christian Gundlach hat dieses Stück speziell für die Freilichtbühne geschrieben. Seine Frau Julia Gundlach übernahm die Regie bei diesem außergewöhnlichen und mit viel Liebe zum Detail arrangierten Musicalstück, bei dem rund 60 Darsteller mitwirken. Rund 650 Besucher waren hinauf zur Waldbühne gepilgert, um dem bunten Treiben mit allerlei bekannten Märchenfiguren beizuwohnen. Die Vorsitzende der Freilichtbühne Julia Nuñez-Bartolomé begrüßte die Gäste und wünschte allen einen schönen Nachmittag.

Zum Inhalt: „Märchen sind uncool“ finden Marie (Annika Schneider) und ihre Freunde. Statt sich zum Einschlafen etwas vorlesen zu lassen, machen sie bei ihrer Übernachtungsparty lieber richtig einen drauf und bleiben die ganze Nacht wach. Sie können nicht ahnen, dass sie damit die Pläne der mächtigen Hexe Grimm (Ninja Havemann) durchkreuzen, die mit einem Zauberstaub dafür sorgen will, dass alle Menschen die Märchen endgültig vergessen. Dann wären Rumpelstilzchen (Timo Karasch), böser Wolf (Sören Großestrangemann) und Co. endlich frei und nicht mehr an den ewig gleichen Ausgang der alten Geschichten gebunden. Auf einmal sind Marie und ihre Freunde die Einzigen, die den Plan der Hexe Grimm noch zum Scheitern bringen können. Doch dafür müssen sie sich mit Rotkäppchen (Paulina Barloh), Hänsel und Gretel und all den anderen Märchen-Helden im Kampf gegen die böse Widersacher verbünden. Diese allerdings erhalten ebenfalls unerwartet Unterstützung in Form von Maries älterem Bruder Luca (Jannik Fuhr) und seinen Freunden. Denn bei denen hat der Zauberstaub der Hexe Grimm bereits die volle Wirkung entfaltet. Plötzlich stellen Marie und ihre Freunde fest, dass Märchen vielleicht doch nicht ganz so blöd sind, wie sie immer geglaubt haben. Und dass sie aus gutem Grund so erzählt werden, wie die Menschen es seit Hunderten von Jahren tun.

Man trifft auf alles, was in der klassischen Märchenwelt der Gebrüder Grimm vorkommt. Das Stück und seine Darsteller konnten beim Publikum mit viel Humor und etlichen und teils versteckten Anspielungen an die Märchenwelt punkten und wurde mit reichlich Applaus bedacht. Wer es heute nicht geschafft hat, die Märchenwelt in der Deister-Freilicht-Bühne zu besuchen, hat Morgen am Pfingstmontag um 16 Uhr die nächste Gelegenheit dazu. Dies war die zweite Premiere in der Deister-Freilicht-Bühne. Die Dritte folgt am dann am Samstag, 17. Juni um 16 Uhr mit dem Stück „Der nackte Wahnsinn“. Alle weiteren Infos rund um die Premieren, Aufführungen, die Darsteller, Karten und die Deister-Freilicht-Bühne gibt es auf der Internetseite der Deister-Freilichtbühne.