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SPD plädiert für Neubau des Wasserwerks

Der Vorstand der SPD Barsinghausen: von links Beisitzer Andreas Lorch, Schriftführer Maximilian Schneider, Vorsitzender Reinhard Dobelmann sowie die stellvertretenden Vorsitzenden Claudia Pannki, Claudia Schüßler und Henrik von Meyenn.

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Barsinghausen.

Die SPD Barsinghausen hat sich für einen Neubau des Wasserwerks ausgesprochen. „Für uns gibt es keine Alternative zum Neubau“, sagte SPD-Vorsitzender Reinhard Dobelmann während der Jahreshauptversammlung. Zuvor hatten Stadtwerke-Geschäftsführer Jochen Möller und Torsten Holzhausen, Betriebsleiter Stadtentwässerung, über den Zustand des Gebäudes in Eckerde und dessen Technik sowie die künftigen Aufgaben. In das 1965 gebaute Wasserwerk sei wenig investiert worden, ein Großteil des Geldes fließe in das Deisterbad, so Möller. „Inzwischen ist die Technik veraltet und es wird immer schwieriger Ersatzteile zu bekommen. Uns wird inzwischen geraten bei Ebay nach Ersatz zu suchen“, berichtete Torsten Holzhausen. Auch die Aufbereitungsmethode sei inzwischen überholt. „Die Entkarbonisierung ist nicht geeignet um Sulfat und gegebenenfalls Nitrat aus dem Wasser zu filtern“, so Holzhausen.

Neben dem Neubau, der mit rund zehn Millionen Euro veranschlagt wird, sind auch Alternativen wie die Sanierung, der Fremdwasserbezug und eine Kooperation mit dem Wasserwerk Garbsen geprüft worden. „Die Sanierung ist fast genauso teuer wie ein Neubau und im laufenden Betrieb sehr schwierig“, sagte Holzhausen. Bei einer Kooperation mit dem Garbsener Wasserwerk müsste das Wasser nach Forst Esloh bei Dedensen gepumpt und dort behandelt werden und dann wieder zurück geleitet werden – ein immenser Aufwand. Beim Fremdwasserbezug gibt es nach Möllers Worten das Problem, dass niemand mehr Wasser zu verkaufen habe. Die Firma Purena habe schließlich das Angebot gemacht, mit den Stadtwerken zu kooperieren. „Allerdings war es deren Ziel, überschüssiges Wasser aus den Barsinghäuser Förderrechten zu kaufen“, berichtete Möller. Auch er plädiert für einen Neubau eines Wasserwerks, um die die Wasserversorgung in Barsinghausen effizient und langfristig zu sichern. Das aktuelle Wasserrecht läuft noch bis 2024 und die Region Hannover hat bereits mitgeteilt, dass derzeit nichts gegen eine Fortsetzung spricht.

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