Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kein ruhiges Weihnachtsfest für die Feuerwehr

Standardbild.

Laatzen.

Etliche Male rückten die ehrenamtlichen Helfer der Laatzener Feuerwehr am heiligen Abend und am ersten Feiertag aus, leider nicht ohne Verletzte.

Am Montag gab es um 15.25 Uhr den ersten Alarm. In einem Mehrfamilienhaus in der Flemingstraße in Laatzen hatte sich an der Decke einer Wohnung ein Wasserfleck gebildet. Der Bewohner wurde an den Hausmeister verwiesen. Die neun Helfer konnten ab 16.10 Uhr ihre Bescherung zu Hause fortsetzen.
Gegen 23.15 Uhr rückten die Kräfte der Ortsfeuerwehr Laatzen erneut aus. In der Otto-Hahn-Straße in Laatzen musste eine Wohnungstür gewaltsam geöffnet werden. Der Rettungsdienst versorgte danach die im Bad gestürzte 92-jährige Rentnerin. Nach Einbau eines neuen Schließzylinders waren die neun Helfer gegen 0.00 Uhr wiedereingerückt.
Am ersten Weihnachtsfeiertag gab es gegen 14.35 Uhr Alarm für die Ortsfeuerwehren Laatzen und Rethen. Die Brandmeldeanlage im Pflegeheim Wilkening in der Mergenthaler Straße in Laatzen hatte ausgelöst, außerdem meldeten Anrufer ein bestätigtes Feuer im dritten Obergeschoss. Im Speisesaal hatte ein Rollstuhl plötzlich gebrannt, der Bewohner auf dem mobilen Stuhl verbrannte sich stark an den Beinen. Ein weiterer Bewohner, der dem Rollifahrer helfen wollte, verhakte sich am brennenden Rollstuhl. Als die Feuerwehr eintraf hatten Beschäftigte bereits mit zwei Feuerlöschern die Flammen am Rolli gelöscht. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte beide mobilen Hilfsmittel mit der Wärmebildkamera. Außerdem wurde die Raumluft auf Schadstoffe untersucht, alle Messergebnisse waren negativ. Den Angestellten wurde geraten, den Raum von einer Fachfirma reinigen zu lassen. Draußen landete gegen 14.50 der Rettungshubschrauber, außerdem waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Der an den Beinen schwer verbrannte Bewohner und der Rollifahrer wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Vor Ort waren über 50 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen. Gegen 15.15 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ein. Die Ursache für die Entzündung des Rollstuhles konnte nicht geklärt werden.