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180 Schokotüten für die Tafel

v.l.: Nele Schweitzer, Silvia Bethe, Tami S. und Heidi Rogge.

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Barsinghausen.

Geben ist seliger als nehmen, sagt der Volksmund. Die Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums haben auch in diesem Jahr wieder ordentlich für die Tafel Barsinghausen gesammelt. In diesem von Corona bestimmten Jahr war es vielleicht sogar wichtiger als je zuvor.

Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften ist zuletzt wieder angestiegen, berichtet Tafel-Leiterin Heidi Rogge. Während der Corona-Pandemie haben einige Menschen ihre Jobs verloren, gerade Familien mit Kindern trifft das sehr. Gerade zur Weihnachtszeit, wenn Geschenke und Süßigkeiten allgegenwärtig sind. Doch auch für die Schüler war es kein normales Jahr. „Viele Projekte und Fahrten konnten 2020 leider nicht stattfinden“, berichtet Schulleiterin Silvia Bethe, „Das fehlt den Schülern und Lehrern natürlich und macht Schule auch aus.“  Sie ist außerordentlich erfreut darüber, dass ihre Schüler trotz der Einschränkungen unter Corona trotzdem so hilfsbereit waren und gespendet haben. Die AG „HannahsVision“ hat die Spendenaktion organisiert. Schülerin Tami S. hatte die Idee zu der AG, leider fehlte es an Stunden, die die Lehrer noch für eine Betreuung zur Verfügung hatten. Die sechs Schüler der AG organisierten sich daher einfach selbst, unter der Hilfe von Schulseelsorgerin Nele Schweitzer. „Das Engagement der Schüler und von Nele Schweizer finde ich enorm“, so Bethe, „Es ist beeindruckend, dass in so kurzer Zeit und unter Szenario B so viel gespendet wurde.“  

Rund 180 Tüten mit Süßigkeiten und Schokolade wurden verpackt. Heidi Rogge holte noch drei Paletten Weihnachtskekse von Bahlsen ab und auch durch die REWE-Sammelaktion kamen noch Spenden hinzu. Diese Pakete sollen nun in der Tafel an die Bedarfsgemeinschaften verteilt werden. „Es ist schade, dass es so etwas wie die Tafel geben muss, die soziale Ungerechtigkeit gibt es leider noch immer“, so Tami. Heidi Rogge nahm die vielen Kartons mit Süßigkeiten dankend entgegen. „Die Menschen, die zur Tafel kommen, achten sehr auf die Hygienevorschriften, daher muss auch keiner Angst haben, wenn er zu uns kommt“, freut sich Rogge schon auf die glücklichen Kinder, die bald die Tüten bekommen.

Die AG „HannahsVision“ hat auch schon Pläne für das nächste Jahr. Nächstenliebe soll ein Thema sein und auch eine Blutspende soll geplant werden, so Tami S.

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