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Calenberger Cultour & Co. startet mit Hoffnung und Unterstützung in die neue Saison

Freuen sich über die Unterstützung der Fans und das neue Programm: (v.l.) Bernd Schwenger, Rainer Bertsch, Peter Vesper, Helga Winkler-Rex und Götz Obitz.

Barsinghausen. Im September wird die Saisoneröffnung von Calenberger Cultour & Co. gefeiert, Anfang Oktober folgt dann das erste Stück. Wie sich Corona bis dahin weiter entwickeln wird ist nicht abzuschätzen, doch der Kulturverein geht mit guter Hoffnung in die neue Saison. Auch dank der Unterstützung von Abonnenten und Sponsoren.

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Die Coronapandemie hat durch Lockdowns und Beschränkungen vieles in der Kulturbranche verändert, oder unmöglich gemacht. Viele Aufführungen mussten abgesagt werden. Abstandsregeln machen es unmöglich, dass Säle voll belegt werden können. Auch die Theaterstücke wurden abgeändert. Es durfte nicht gesungen werden, oder gab weniger Schauspieler auf der Bühne. Auch die Organisation der verschobenen Stücke war schwierig. Mal war die Lokation nicht mehr verfügbar, oder die Schauspieler waren an späteren Terminen verhindert.

Auch wenn die Menschen noch etwas verhalten auf größere Veranstaltungen reagieren, so suchen sie doch nach Kulturellen Angeboten, erklärt der Vorstand von Calenberger Cultour & Co. Wie die Lage sich zum neuen Saisonstart verändern wird, ist nicht abzuschätzen, jedoch liegt die Hoffnung darauf, dass dank Impfungen, Tests, oder Genesenen, die Umstände ein Kulturprogramm erlauben werden. Für die Veranstaltungen liegen Rahmenhygienepläne vor, es gibt eine Lüftung im Theater am Spalterhals und auch die Luca App wird von vielen Besuchern genutzt. Es wird keine Pausen geben und auch keine Getränke ausgeschenkt. „Die letzten Stücke, die wir gezeigt haben, sind allerdings sehr gut angekommen“, freut sich die 1. Vorsitzende Helga Winkler-Rex. Beim Stück „Extrawurst“ und „Oskar und die Dame in Rosa“ gab es lange Applaus.

Dies gibt Hoffnung für die neue Saison, die am 19. September startet. Am 2, Oktober folgt das Stück „Nein zum Geld“ mit Boris Aljinovic. „Wir haben unter Corona keine Mitglieder, oder Abonnenten verloren“, erklärt Vorstandsmitglied Rainer Bertsch, „Auch Firmen, die uns unterstützen, haben uns weiter die Treue gehalten.“

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Calenberger Cultour & Co. wird am 21. Mai Salut Salon auf der Bühne stehen. Auch die Calenberger Classics im Kloster werden wieder stattfinden. Aufgrund der Platzverhältnisse im Kloster, werden aber wohl nur 35 Zuschauer Platz finden.

Ohne die Unterstützung, aber auch der Hilfsfonds, wäre es für den Verein schwer geworden, um die Coronazeit zu überstehen. Die Hilfsfonds verlangen viel bürokratischen Aufwand, finanziell geht dieses Geld nicht an den Verein, sondern weiter an die Bühnen, Schauspieler, Techniker usw. Die Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich für den Verein. Auch in Zukunft wird es mit nur halb vollen Sälen schwierig, ohne Hilfen auszukommen. Zwar hat der Verein Rücklagen gebildet, doch diese würden laut Vorstand nur zwei bis drei Jahre ausreichen, bevor es bedrohlich werde.

Ebenfalls erfreulich ist das zehnjährige Jubiläum des Kindertheaters. Das Ziel war es damals, Kindern Kultur und Bildung näherzubringen. Im November 2011 wurde das Stück „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“ aufgeführt. 26 Kindergärten besuchen mittlerweile regelmäßig das Kindertheater des Vereins. Bei weiteren Anfahrten bietet Calenberger Cultour & Co. einen Busservice an. Über 4.000 Zuschauer in 21 Vorführungen, konnte das Kindertheater in den letzten zehn Jahren begeistern. Für die sorgfältige Auswahl der Stücke besucht der Kulturverein viele Messen und schaut sich die Stücke an, damit den Kindern auch etwas geboten wird. Unterstützt wird Calenberger Cultour & Co. beim Kindertheater von der Ragge-Grocholesky-Stiftung Barsinghausen. In diesem Jahr dürfen sich die Kinder auf das Clownsduo Herbert und Mimi freuen. Sie bringen am 6. Oktober „Rotkäppchen reloaded“ auf die Bühne in der Aula der KGS. 

Weitere Informationen zum Programm unter https://www.ccundco.de/programm/

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