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Dritter digitaler Solarstammtisch in Empelde

Empelde. Schritt für Schritt zur Installation einer PV-Anlage: Der öffentliche Austausch zum Thema Solarenergie in Ronnenberg geht weiter. Die Klimaschutzagentur Region Hannover hatte gemeinsam mit der Stadt Ronnenberg am 11. November zum dritten digitalen Solarstammtisch eingeladen, der im Zuge des energetischen Quartierskonzepts „Klima. Freundlich. Empelde.“ stattfand.

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20 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich über das Vorgehen vom Angebot bis zur Installation einer PV-Anlage mit dem Solarexperten Stephan Reinisch und Betreibern von Solaranlagen auszutauschen. Anhand eines konkreten Beispiels erklärte er exemplarisch die notwendigen Schritte bis zur Fertigstellung der Solaranlage. Er informierte über den Ablauf bei der Antragsstellung zur Inbetriebsetzung beim Netzbetreiber, über die Notwendigkeit einer Statik-Überprüfung oder Überlegungen hinsichtlich der Anschaffung eines Stromspeichers. Auch Fragen zu Fördermöglichkeiten und steuerliche Pflichten wurden von dem Fachmann beantwortet. Besonderes Interesse hatten die Teilnehmer an den Themen Solarspeicher, Steuern, Gewerbe und dem baulichen Aspekt der Solaranlage. Ganz aktuelle Tipps aus der Praxis erhielten die Teilnehmenden durch einen versierten Solarfachbetrieb.

Der nächste Solarstammtisch ist online im Januar geplant. Der genaue Termin wird rechtzeitig über die Presse und auf www.wirimklimalog.de bekannt gegeben. Gerne dürfen Interessierte Ihre Fragen rund um Solarenergie bei der Klimaschutzstelle der Stadt Ronnenberg anmelden: Telefon 0511-4600354, Heidrun Brümmendorf@ronnenberg.de.

Hintergrund: Klima. Freundlich. Empelde. Im Rahmen des Projekts „Klima. Freundlich. Empelde.“ Erarbeitet die Stadt Ronnenberg mit der Klimaschutzagentur und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Region Hannover ein Quartierskonzept für ein ausgewähltes Gebiet in Empelde. Das Vorhaben soll unter Einbeziehung der Einwohnerinnen und Einwohner einen zukunftsweisenden Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung von Empelde leisten. Ziel ist es herauszuarbeiten, mit welchen Maßnahmen das Quartier bis spätestens 2050 klimaneutral werden kann. Untersucht werden Möglichkeiten zur Vernetzung der Unternehmen untereinander sowie mit den Menschen in den angrenzenden Wohngebieten. Die Themen sind energetische Sanierung und die Einbindung erneuerbarer Energien wie Solarwärme und Solarstrom. Auch Mobilitätsfragen spielen eine Rolle. Es wird unter anderem die Verbesserung und Erhöhung der Nutzung des Bus- und Radverkehrs angestrebt. Neue Entwicklungen wie CarSharing, E-Mobilität, Lastenräder, E-Scooter werden auf ihre Potenziale im Quartier geprüft. Das Projekt hat einen Umfang von knapp 100.000 Euro und läuft bis zum 31. Mai 2022. Die Bundesförderbank KfW übernimmt 65 Prozent der Kosten, die N-Bank des Landes und die Wirtschaftsförderung der Region Hannover geben einen Zuschuss von jeweils 10.000 Euro, sodass der Eigenanteil der Stadt Ronnenberg nur bei 15 Prozent der Kosten liegt und über den Personaleinsatz geleistet werden kann.

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