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Spielgemeinschaft und Feuerwehr helfen Flutopfern

Aufräumarbeiten im Flutgebiet. Foto: Feuerwehr Bredenbeck.

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Bredenbeck. Die Feuerwehr Bredenbeck ist gleich zu Beginn des neuen Jahres hoch erfreut, dass die Hilfsbereitschaft für die betroffenen Menschen in den Flutgebieten vom 15. Juli letzten Jahres nicht abreißt. Direkt nach Neujahr erreichte Ortsbrandmeister Sven Sachse die Nachricht, dass fünf Gemeindemitglieder aus Wennigsen und Egestorf zusammen 750 Euro der Feuerwehr für die Spendenaktion „Helfer helfen Helfern“ spenden.

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Das Geld stammt aus einer Spielgemeinschaft, welche sich zu fünft regelmäßig seit mehr als 30 Jahren trifft, um sich am Kartenspiel „Doppelkopf“ zu erfreuen. In dieser Zeit hat die Spielgemeinschaft eine kleine Spardose eröffnet und jeder hat dort mit eingezahlt. Eigentlich hatte die Spielgemeinschaft vor, von dem angespartem einen gemeinsamen Ausflug zu finanzieren. Doch es scheiterte immer wieder an einem Termin, den alle wahrnehmen konnten. Und dann kam die Pandemie, welche einen gemeinsamen Ausflug unmöglich machte.

Nun haben sich alle dafür ausgesprochen das angesparte Geld einem guten Zweck zukommen zu lassen. Dabei sind sie auf die Spendenaktion für die Fluthilfe der Feuerwehr Bredenbeck gekommen. Umgerechnet hat somit jeder der fünf 150 Euro beigetragen. „Einen Ausflug können sie trotzdem mal machen, wenn es wieder möglich ist. Und dafür benötigen sie ihr Erspartes auch nicht. Damit sinnvoll zu helfen ist wesentlich erfreulicher.“ So äußerte sich ein Mitspieler der Spielgemeinschaft gegenüber Michael Hirt von der Feuerwehr Bredenbeck.

Die Bredenbecker Kameraden freuen sich riesig, dass in der Gemeinde Wennigsen und ihren Nachbargemeinden viele Mitmenschen wohnen, die immer wieder die Aktionen zur Hilfe in den Flutgebieten unterstützen. Die Hilfebesuche in den Flutgebieten zeigen den Bredenbeckern immer wieder, dass noch ein paar Jahre Hilfe notwendig ist, um zur sogenannten Normalität zurückkehren zu können. Erschreckend ist auch immer wieder, dass die staatlichen Hilfen aufgrund hohem Bürokratieaufwand oftmals immer noch nicht bei den Betroffenen angekommen sind. Umso größer ist dann die Freude, wenn die Bredenbecker einfach ganz unbürokratisch helfen/unterstützen.

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