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Gleich zwei Einsätze für die Feuerwehr

Gehrden.

Die um 13.29 Uhr über einen Hausnotruf eingegangene Notfallmeldung einer in ihrer Wohnung gestürzten Seniorin erreichte die Regionsleitstelle. Der Hausnotrufdienst meldete dort, dass die 76-jährige Frau die Wohnungstür nicht öffnen könne, Essen auf dem eingeschalteten Herd stehe und bereits das Piepen von Rauchwarnmeldern zu hören sei. Als die ersten Einsatzkräfte an dem Mehrfamilienhaus in Nähe des Steintors eintrafen, waren bereits auch Angehörige mit einem Schlüssel herbeigeilt. Somit konnte die Wohnungstür gewaltlos geöffnet, schnell der Herd abgeschaltet und das angebrannte Essen abgelöscht werden. Zeitgleich versorgte der Rettungsdienst die erkrankte Bewohnerin. Feuerwehrleute bliesen zudem den Brandrauch mit Hilfe eines speziellen Druckbelüftungsgerätes aus den Räumen.

Der Löschzug der Schwerpunktfeuerwehr Gehrden war mit 20 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen im Einsatz.

Kurz nachdem die Einsatzfahrzeuge ins Feuerwehrhaus eingerückt und die ehrenamtlichen Feuerwehrleute auf dem Weg nach Hause bzw. zur Arbeitsstelle waren, erfolgte ein weiterer Alarm.

Ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft bereitete um 14.08 Uhr sein Essen auf der dafür vorgesehenen Kochstelle in einem kleinen Wohnappartement zu. Offensichtlich war die Temperatur zu hoch gewählt, so dass die zu kochenden Speisen anbrannten. Der hierdurch aufsteigende Rauch löste einen Rauchmelder der Brandmeldeanlage aus, die hiernach die automatische Alarmierung der Feuerwehr über die Regionsleitstelle auslöste. Als die Feuerwehr kurz danach eintraf, hatte der Bewohner die zu scharf angebratenen Lebensmittel bereits vom Herd genommen und diesen ausgeschaltet. Den entstandenen Rauch bliesen Einsatzkräfte mit Hilfe eines speziellen Druckbelüftungsgerätes aus den Wohnräumen.

Der Löschzug der Schwerpunktfeuerwehr Gehrden war mit 23 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz.