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Grüne wollen keine „Freiwilligkeit“ mehr

Gehrden.

Im Umweltausschuss, 11. November, werden die Grünen beantragen, dass bei der anstehenden Bebauung im Wohnquartier „Vorwerk“ im Passivhausstandard, mit Erfüllung von KfW 40, geplant und gebaut wird. Die geplante Kita soll diesem Standard ebenfalls folgen.

In ihrem Antrag begrüßen die Grünen die Nachnutzung der Fläche als Wohnquartier. Diese Art des Flächenrecyclings sei sehr fortschrittlich. Da Gehrden bis 2050 klimaneutral werden soll, sollte die Stadt hier auch die ökologische Bauleitplanung stärker fokussieren. Es sollen Energieleitlinien und energetische Grundsätze festgelegt werden. Die Grünen möchten nicht, dass weiter an einer, zwar verständlichen, „Freiwilligkeit festgehalten wird. Die Kosten, die zu Beginn der Baumaßnahme höher liegen als bei einem konventionellen Bau, amortisieren sich bei steigenden Energiepreisen und knapper werdenden Energieträgern in kurzer Zeit. Der KfW40 Standard wird laut Grünen auch mit diversen Fördermitteln gut gestützt. Wenn Gehrden es schaffe im Baugebiet „Vorwerk“ einen zukunftsweisenden Weg einzuschlagen, wäre die Stadt auf einem guten Weg, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Der Umweltausschuss findet am 11. November um 18 Uhr im Bürgersaal statt.