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Windhorst dirigiert Haydn: Erstmals eine ganze Sinfonie im Kantoreikonzert

Gehrden.

Am Samstag, 4. Februar, um 18 Uhr beginnt in der Margarethenkirche, KirchstraĂźe, in Gehrden ein groĂźes Konzert. Da hat sich die Margarethenkantorei wieder etwas vorgenommen. Gleich drei StĂĽcke haben die 33 Sänger in den letzten Monaten einstudiert. Zusätzlich lässt Kantor Windhorst, der nun seit genau zehn Jahren in Gehrden ist, noch eine ganze Sinfonie von Joseph Haydn spielen. Wird das alles nicht ein bisschen viel? „Nein", ist der Kirchenmusiker ĂĽberzeugt. „Das Konzert dauert gut 90 Minuten.“

Zu hören ist: Eine kleine barocke Kantate von Wolfgang Carl Briegel: „Mache dich auf, werde licht“ – passend zum Datum, denn am letzten Wochenende nach dem Dreikönigsfest feiert die evangelische Kirche traditionell die „Verklärung Jesu“ im Gottesdienst. Zum allerletzten Mal leuchtet der Stern über dem Altar. Die Sinfonie Nr. 22 von Haydn trägt den Beinamen „Der Philosoph“ und passt gut in den Kirchenraum. Im ersten Satz schlägt der Komponist einen geradezu sakralen Ton an. Erst in den drei kürzeren weiteren Sätzen wird es heiter, dramatisch und auch sehr virtuos.

Eine Besonderheit: Mit der Kantate „Friedefürst“ von Manfred Schlenker steht eine Uraufführung auf dem Programm. Das Stück wurde 2010 komponiert, wird aber jetzt erstmals zum Klingen gebracht. Schlenker hat einen Saxophon-Part geschrieben, den Felix Maier spielen wird. Windhorst und Maier kennen sich gut, haben schon zusammen musiziert und freuen sich auf die Zusammenarbeit – auch mit zwei jugendlichen Schlagzeugerinnen, die ganz besondere klangliche Akzente setzen werden.

Hauptwerk des Abends ist die „Große Orgelsolomesse“ von Joseph Haydn. Das Orgelsolo wird von Eckhart Kuper interpretiert. Unter den Solisten ist auch die Gehrdenerin Eva Herzig, die den Sopran-Part übernimmt. Eintrittskarten gibt es ab sofort in der Buchhandlung Lesezeichen und im Gemeindebüro.