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Fit im Straßenverker - MCG Schüler besuchen Feuerwehr Gehrden

Schüler des MCG bei der Feuerwehr Gehrden.

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Gehrden.

Fit im Straßenverkehr war das Motto des Tages. Vier zehnte Klassen des MCG besuchten die Wache der Feuerwehr Gehrden, um von Feuerwehr und Polizei die Tücken von Drogen und Alkohol im Straßenverkehr erklärt zubekommen.

Die Kameraden der Feuerwehr zeigten an einem Autowrack, wie sie mit schwerem Gerät Menschen nach einem Autounfall befreien. Mit Schere und Spreizer zerschnitten sie das Blech. Anschließend durften die Jugendlichen die Geräte selber einmal anfassen, um zu spüren wie schwer diese sind und wieviel Arbeit es für die Feuerwehr ist. Mitarbeiter der AOK machten einen Sehtest mit den Schülern und zeigten einen Informationsfilm. „Manche zucken richtig zusammen, wenn das Mädchen im Film den Unfall hat und stirbt und das nur weil sie am Handy gespielt hat beim fahren“, erklärt Britta Nolting, AOK. Laut Nolting gefällt den Jugendlichen besonders, dass niemand den Zeigefinger hebt und nur Verbote ausspricht, sondern das einfach erklärt wird was passieren kann. Sabine Balke, AOK, macht den Sehtest mit den Schülern:“ Viele haben eine Brille, oder Kontaktlinsen, doch trauen sich nicht diese aufzusetzen, weil es uncool ist.“ Am Computer kann die Reaktion getestet werden. In einer Fahrsequenz müssen die Schüler im richtigen Moment auf die Bremse treten, sonst gibt es einen Unfall.

Bei der Polizei geht es um Geschicklichkeit und Koordination. Mal „nüchtern“, mal „betrunken“ mit einer Spezialbrille, welche die Sicht verzerrt. Schlüssel und Geld aufheben, anschließend die Tür aufschließen, oder ein Wasserglas einschenken. Nicht so leicht, wenn Augen und Hände nicht mehr zusammenarbeiten. Auch einen Ball fangen, oder seinem gegenüber die Hand geben, wird schwierig. „Klar machen wir es hier spielerisch, aber die Schüler verstehen schon worum es geht. Ob sie es dann alle so umsetzten wissen wir nicht“, erklärt Katrin Hofmann, Polizei, „Aber wenn wir nur einige erreichen, die dann nicht betrunken Autofahren, dann ist schon viel geschafft.“


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