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Gehrden setzt sich weiter für Verlängerung der Linie 500 ein

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Gehrden.

Gehrden hätte gerne einen besseren Anschluss an den S-Bahnhof in Weetzen. Leider blieben alle Bemühungen bislang vergebens. Weder die Politik noch die Verwaltung in Gehrden können an der Situation viel ändern, da als Träger des ÖPNV die Regionsversammlung entscheidet.

„Wir sind nicht untätig“, erklärt Bürgermeister Cord Mittendorf, „Aber wir können unsere Anliegen nur Vortragen, die Regionsversammlung entscheidet letztendlich.“ Am 23. Juni 2020 entschied die Regionsversammlung, dass nicht die gut laufende Linie 500 verändert und bis Weetzen fahren soll, sondern dass die Linie 522 zwei neue Fahrten erhält. Nach zwei Jahren soll geschaut werden, ob die Fahrgastzahlen stimmen, hieß es 2020 in der Regionsentscheidung. Für die Verlängerung der Linie 500 wurden Kosten in Höhe von rund 500.000 Euro pro Jahr ermittelt. Die Anpassung der Linie 522 sollte hier ein wirtschaftlicher Kompromiss sein. „Die Linie 500 hat einen guten Zuspruch“, erklärt Gehrdens Pressesprecher Frank Born, „Aber die Verantwortlichen verändern ungerne funktionierende Linien, da jede Veränderung große Auswirkungen auf den Ablauf haben kann.“

Um das Thema wieder auf den Tisch zu bekommen sucht die Verwaltung nun wieder das Gespräch mit Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. „Wir haben den Verkehrsdezernenten eingeladen, um über die Notwendigkeit einer guten Anbindung von Gehrden an das S-Bahnnetz zu sprechen“, so Mittendorf, „Aber auch ein Dezernent kann eine Regionsentscheidung nicht einfach kippen.“ Ob der Verkehrsdezernent der Einladung folgen wird ist ungewiss. „Als Ulf-Birger Franz die Gehrdener Politik beim Thema Regiobus Betriebshof zu einem Runden Tisch eingeladen hat, da kamen die Grünen und die CDU nicht“, erinnert sich Mittendorf, „Das bleibt leider in Erinnerung.“

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