Krankenschwester stellt im Krankenhaus aus

Meike Langsdorf zeigt Werke aus vier Jahren Schaffenskraft.

Bild 1 von 8

Gehrden.

Die zwölf Acrylmalereien, die seit heute den Flur im Eingangsbereich des Robert-Koch-Krankenhauses schmücken, werden sicherlich wieder zahlreiche Patienten und Besucher erfreuen. Aber auch die Künstlerin selbst, die 55-jährige Meike Langsdorf, profitiert von den Arbeiten: "Ich habe gemerkt, wie positiv sich die Malerei auf meine depressive Erkrankung auswirkt. Angefangen hat alles mit einem Kunstkurs während einer Reha-Maßnahme. Und dass meine Werke jetzt hier ausgestellt werden, gibt mir eine Menge Mut und Selbstvertrauen." Ermuntert zum erstmaligen Zeigen ihrer Arbeiten in der Öffentlichkeit hat sie ihr Mann Martin Langsdorf, der Leiter des Pflegedienstes. "Es war eine gute Entscheidung, ich könnte mir sogar noch weitere Ausstellungen vorstellen."

Das Robert-Koch-Krankenhaus ist für sie auch eine Rückkehr zur alten Wirkungsstätte - Langsdorf hat hier Ende der 90er Jahre eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert und anschließend eine Weiterbildung zur Fachkraft für Anästhesie- und Intensivmedizin absolviert. Später hat sie ins Vinzenz-Krankenhaus gewechselt.

Die Ausstellung ist noch bis Ende April zu sehen, die Werke sind auch käuflich. Ein Flyer mit weiteren Informationen liegt aus.