Anzeige

Eine Reise über die Weltmeere – mit einem Ausflug in die Gelassenheit

Springe.

Echte Seebären kommen mit jeder Wetterlage zurecht. Wind und Wellen gehören zu ihrem Leben und werden so gut es geht gemeistert. Die Hallerschipper wurden bei ihrem Auftritt am Sonntag im Kurpark auch vor eine Herausforderung gestellt, denn sie hatten mit der Hitzewelle zu kämpfen. Doch die Mannschaft bewies auch hier ihren Zusammenhalt und organisierte in Eigenleistung kurzerhand große Sonnenschirme, damit der nötige Abstand der 13 Sänger trotz Hitzeschutz gewährleistet werden konnte. Nachdem die Ausrichtung des Shantychores den Zuhörern, die sich allesamt einen der begehrten Schattenplätze suchten, angepasst war, konnte das Kurkonzert pünktlich beginnen. Die Besucher ließen sich gerne mit auf die musikalische Seereise nehmen und so mancher wünschte sich wahrscheinlich der Hitze, auf einem Schiff bei kühlendem Fahrtwind, zu entgehen.

Diesmal hatten die Hallerschipper jedoch nicht nur ihr bewährtes Programm, welches von Fernweh und Abenteuern handelt, dabei. Die Herausforderung, einen Chor mit mehr als 40 Sängern und Musikern in der Pandemiezeit zusammenzuhalten, den Kontakt untereinander nicht abreißen zu lassen, hat Chorleiter Michael Vieth in einem selbstverfassten Lied zum Ausdruck gebracht. „In dieser Zeit“, gehört nicht zu den benannten Liedern, die von Freiheit und unvergesslichen Urlaubserinnerungen handeln. Es ist ein Lied, das Mut machen soll, durch diese für alle Menschen beängstigende Zeit zu kommen.

 „Ich habe dieses Lied komponiert, weil wir alle durch diese Coronazeit müssen, weil wir uns alle etwas verändern müssen, Abstand untereinander halten müssen. Es ist Neuland und eine Herausforderung für uns alle. Der Text entstand nach einer Nachricht, in der mit sehr netten Worten Mut gemacht wurde, durchzuhalten. Der Inhalt hat mich dazu inspiriert, dieses Lied über den inneren Frieden, die Zuversicht und die Verbundenheit, aber auch über mehr Gelassenheit zu schreiben“, erläutert Michael Vieth.

Den Zuhörern gefiel die Interpretation des Liedes, welches durch die Solisten Michael Vieth, Hans-Otto Janus und Volker Werner der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Nach dem Mut bringenden Ausflug in eine andere Zeit, ging es musikalisch zurück auf die Weltmeere.