Anzeige
Anzeige
Anzeige

Abbiegeassistent: Stadt ist Sicherheitspartner

Barsinghausen.

Die Stadt Barsinghausen ist jetzt vom Bundesverkehrsministerium zum Sicherheitspartner der Aktion Abbiegeassistent ernannt worden. Mit der Verleihung der entsprechenden Urkunde durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer soll das „anhaltende Engagement fĂŒr Verkehrssicherheit auch in schwierigen Zeiten“ gewĂŒrdigt werden, wie es in der ErklĂ€rung heißt. „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und wollen bei diesem Thema auch in Zukunft mit gutem Beispiel vorangehen“, erklĂ€rte Barsinghausens BĂŒrgermeister Marc Lahmann bei der PrĂ€sentation der Urkunde.

Die ersten stĂ€dtischen Fahrzeuge sind bereits vor einem Jahr mit einem Bildschirm und einer Kamera ausgestattet worden. „Wir haben damals bei allen Lastwagen des Bauhofes mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen diese neue Technik einbauen lassen“, fĂŒhrt der Verwaltungschef weiter aus. In diesem Jahr seien dann die ersten Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr an der Reihe gewesen. „Mittlerweile verfĂŒgen fĂŒnf ĂŒber den Abbiegeassistenten, darunter auch die Drehleiter der Schwerpunktwehr“, so der BĂŒrgermeister. Geplant sei, dass in diesem und im kommenden Jahr jeweils zehn Feuerwehr-Fahrzeuge diese technische Ausstattung erhalten. Die restlichen fĂŒnf Einheiten seien dann fĂŒr 2022 vorgesehen. „Wir haben uns fĂŒr diese schrittweise Umsetzung entschieden, da pro Jahr nur bei zehn Fahrzeugen der Einbau des Abbiegeassistenten vom Bundesverkehrsministerium bezuschusst wird“, erklĂ€rt der Verwaltungschef.

In den diesjĂ€hrigen Haushalten sind insgesamt 82.500 Euro fĂŒr die Beschaffung der elektronischen Abbiegeassistenten eingestellt, wobei dieser Betrag fĂŒr die AusrĂŒstung aller 25 Feuerwehrfahrzeuge vorgesehen ist. „Wir haben pro Auftrag rund 3.300 Euro veranschlagt. Im Rahmen des Förderprogramms fĂŒr die AusrĂŒstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen können wir als Stadt maximal 1.500 Euro Zuschuss je Fahrzeug erhalten. Werden mehr AntrĂ€ge gestellt als Fördermittel vorhanden sind, sind maximal zehn unserer Fahrzeuge pro Jahr förderfĂ€hig. FĂŒr dieses Jahr wurde dem Antrag bereits fĂŒr zehn Fahrzeuge stattgegeben. Den Antrag fĂŒr 2021 werden wir Anfang kommenden Jahres fristgerecht stellen, sobald dies möglich ist“, versichert der BĂŒrgermeister abschließend.