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Ratsgruppe schlägt Pop-up-Radwege vor

Ein Beispiel für einen besseren Schutz für Radfahrende. Auf neuen Straßenabschnitten gibt es bereits Schutzstreifen.

Laatzen.

Für Radfahrende mehr Platz und dadurch Sicherheit im Straßenverkehr: So lautet eines der Ziele der Gruppe SPDGrüne-Linke-Faull-Scheibe im Rat der Stadt Laatzen.

Aktuell hat die Gruppe einen Pop-up-Radweg auf der Hildesheimer Straße in Alt-Laatzen in Fahrtrichtung Hannover vorgeschlagen. Regina Asendorf, Ratsfrau der Grünen, die den Antrag für die Ratsgruppe erarbeitet hat: „Ein Pop-up-Radweg schafft durch vorübergehende Markierungen wie zum Beispiel Farbmarkierungen, Leitkegel, Hütchen abgegrenzte und dadurch geschützte Fahrbahnen für Radfahrer. Mithilfe von Pop-up-Fahrradwegen kann die Machbarkeit und Akzeptanz möglicher Fahrradwege getestet werden, ohne dass dafür bereits teure Investitionen notwendig wären.“

Bereits seit Jahren befasst sich Laatzen aufgrund von Initiativen der Ratsgruppe mit der Verbesserung der Situation auch für Radfahrende und Fußgänger. Der Verkehrsentwicklungsplan für Laatzen ist im Juni 2019 vom Rat beschlossen worden, Maßnahmen zur Umsetzung können nun geplant und begonnen werden. Die Bundesregierung hat umfangreiche Fördergelder im Rahmen eines Nationalen Radverkehrsplan bereitgestellt. Viele Kommunen können diese Mittel aufgrund fehlender Planungen nicht abrufen. Die Stadt Laatzen sollte umgehend mit der Umsetzung ihrer Projekte beginnen, sich dazu mit der Region und der Landeshauptstadt in Verbindung setzen, um von dieser Förderung zu profitieren.

Asendorf kündigt weitere Schritte an: „Die Stadt Laatzen sollte das Angebot der Region für gemeinsame Konzepte annehmen, Radwege gemeinsam planen, umsetzen und auch einen Plan für einen Radschnellweg Laatzen-Hannover nach dem Muster der Verbindung mit Langenhagen realisieren.“ 


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