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Tödlicher Grillunfall: Verursacher kommt vor Gericht

Region.

Anlässlich eines Grillens bei einem Familientreffen soll ein 47-Jähriger in Langenhagen am 9. Juli einen Holzkohlegrill mittels Spiritus aus einer Flasche entzündet haben. Nachdem das Feuer nach Ansicht des Mannes nicht ausreichend gebrannt habe, soll er den Deckel der Spiritusflasche entfernt und den Spiritus nach und nach auf die brennende Holzkohle gegossen haben. Infolgedessen soll sich der Gießstrahl entzündet und der Inhalt der Spiritusflasche explosionsartig verbrannt sein. Dabei soll die Kleidung eines neben ihm am Grill stehenden Mannes in Flammen geraten sein, wodurch dieser schwere Verbrennungen 2. und 3. Grades an insgesamt 55 Prozent der Körperoberfläche erlitten haben soll. Das Opfer verstarb sechs Tage später an den Folgen seiner schweren Brandverletzungen. Das Amtsgericht Hannover verhandelt am 22. Februar ein Verfahren wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung.


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