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Missbraucht: Blasenentzündung bringt Arzt vor Gericht

Region.

Ein als selbständiger Arzt im kassenärztlichen Notdienst eines Krankenhauses in Hannover soll im Herbst 2016 zwischen 18.15 Uhr und 19 Uhr eine Patientin mit Verdacht auf Blasenentzündung untersucht haben. Dabei soll der Arzt mit seinen Fingern in die Zeugin eingedrungen sein. Diese Handlungen sollen nicht medizinisch gerechtfertigt gewesen sein. Anschließendsoll der Arzt seine beiden Hände vor sein Gesicht geführt, daran gerochen und gesagt haben, dass es gut rieche. Nachdem er sich die Hände gewaschen und der Zeugin Geschichten über andere Patienten erzählt habe, soll er die Patientin nochmals aufgefordert haben, aufzustehen. Als sie dieser Aufforderung nachgekommen sei, habe er erneut mit seinen Händen unter die Hose der Zeugin gegriffen und sei mit seinen Fingern in sie eingedrungen. Anschließend soll er erneut an seinen Fingern gerochen und geäußert haben, dass es gut rieche. Das Amtsgericht Hannover verhandelt am 1. Februar ein Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Behandlungsverhältnisses.


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