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Feuerwehrleute üben die technische Rettung an einem "verunfallten PKW"

Die technische Rettung an einem alten VW Polo steht beim Übungsdienst der Märker Feuerwehrleute auf dem Programm.

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Wennigser Mark.

Einen Übungsdienst der besonderen Art haben am vergangenen Samstag, 5. Mai, zwölf ehrenamtliche Blauröcke aus der Wennigser Mark absolviert. Auf dem Dienstplan stand an diesem Tag die technische Rettung mithilfe der Grundausstattung ihrer Ortsfeuerwehr. Denn diese unterscheidet sich gegenüber einer Gemeinde-, Stadt- oder Stützpunktwehr. Das LF8 Feuerwehrfahrzeug verfügt in seiner Ausstattung nämlich nicht über hydraulisches Rettungsgerät wie Schere und Spreizer. Wenn es zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Wennigser Mark kommt, sind die Kräfte bei einem schweren Unfall mindestens auf die Hilfe der Wennigser Feuerwehr angewiesen. Aber bis diese eintrifft können die Märker selbstverständlich auch erste Maßnahmen zur technischen Hilfe sowie zur Patientenrettung leisten: Sichern der Einsatzstelle, das Sichern des Autos gegen Abrutschen oder die Crash-Rettung. Um die Feuerwehrkräfte aus der Wennigser Mark intensiv zu schulen, hatten der stellvertretende Ortsbrandmeister Holger Friedrichs sowie Berufsfeuerwehrmann und Notfallsanitäter Stefan Dohmeier drei interessante Übungsstunden vorbereitet. Hierzu stellte die Firma ARB Autorecycling aus Eckerde einen nicht mehr fahrtüchtigen alten, roten Polo zur Verfügung. Da auf dem alten LF8 keine Holzblöcke zum Absichern des Autos sind, wurde mittels Schläuchen, Schlauchbrücken, Leitern und Seilen geübt, wie man das Abrutschen oder Umkippen eines verunfallten Autos verhindern kann. Da die Ortswehr aber über einen neuen Rettungsrucksack verfügt, zeigten Rettungssanitäter Friedrichs und Notfallsanitäter Dohmeier zu Demonstrationszwecken auch das Anlegen einer Halskrause (Fachbegriff: Stifneck). Ebenfalls wurde die "Crash-Rettung" mit dem sogenannten Rauteckgriff, welche bei den verunfallten Insassen bei akuter Lebensgefahr angewendet wird, mehrfach geübt. Nach dem Dienst wurde in gemütlicher Runde gegrillt und über den Übungsdienst ein durchweg positives Feedback gezogen. Wer Lust hat aktiv bei der Ortsfeuerwehr mitzumachen, der kann sich auf der Internetseite www.ffw-wennigser-mark.de über anstehende Dienste und aktuelles informieren oder Ansprechpartner kontaktieren. Beim Tag der offenen Tür am 6. Oktober 2018 haben interessierte Bürger dann die Gelegenheit, ihre Feuerwehr hautnah und sogar zum Mitmachen zu erleben.


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