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"SuchtLOS": Rauschbrille und Suchtparcours zur Prävention

Der Suchtparcours an der KGS Wennigsen.

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Wennigsen.

Mit dem Projekt "SuchtLOS" begannen an der Sophie Scholl Gesamtschule in Wennigsen die diesjährigen Suchtpräventionstage. Martin Rietsch berichtete dem siebten Jahrgang der KGS aus seinem Leben als Süchtiger und Krimineller. Seinen Einstieg in die Welt der Drogen fand er im Alter von 13 Jahren, dem gleichen Alter, in dem die Schüler sind. Mittlerweile ist er seit 18 Jahren „clean“. Zum Abschluss des Tages gingen die Schüler durch einen „Suchtparcours“ und erlebten mit der „Rauschbrille“, wie sich zu hoher Alkoholkonsum auf die eigene Wahrnehmung und Bewegungsfähigkeit auswirkt.

Am zweiten Tag der Suchtprävention besuchten alle siebten Klassen eine Drogenberatungsstelle in Hannover und Barsinghausen. Damit sollte zum Einen das Thema vertieft, zum Anderen die Berührungsängste mit den Beratungsstellen abgebaut werden.

Am letzten Tag wurde das Erlebte ausgewertet und reflektiert. Unter dem Motto „Aktiv ohne Drogen“ lernten die Schüler Freizeitbeschäftigungen kennen, mit denen sie bisher eher wenig zu tun hatten. So wurde im Wasserpark Kistenklettern angeboten, Gaby Apeldorn vom Atelier am Deister lud Schüler zu einem Malkurs ein und auch die Wennigser Jugendpflege war mit dabei. In der Schule selbst konnten die Schüler in Sportarten wie Parcours, Taekwondo, Tanzen oder Karate hinein schnuppern. Als etwas ruhigere Angebote standen
Töpfern oder das Brettspiel X-Wing auf dem Programm.

Das Ziel der Suchtpräventionstage war es, den Schülern einen Einblick in die Sucht-Problematik zu geben und ihnen gleichzeitig Alternativen für die Freizeitgestaltung aufzuzeigen.


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