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Kriminalstatistik für Springe und Pattensen: Hier lebt man sicher!

Kriminalhauptkommissar Hartmut Retzlaff (links) und Christian Krone, Leiter des Springer Kommissariats, können zufrieden sein, in Springe und Pattensen lebt man sicher.

Springe / Pattensen.

Bei der heutigen Pressekonferenz des Polizeikommissariats Springe stand die Kriminalstatistik 2016 auf der Agenda. Über 1.672 Straftaten wurden bearbeitet, es waren mehr als 50 im Vorjahr. 68,6 % aller Taten wurden durch die Springer Beamten aufgeklärt, das kann sich sehen lassen, denn damit liegt die Aufklärungsquote deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Der Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Springe erstreckt sich über die Kommunen Springe und Pattensen. Straftaten werden von der Dienststelle in Springe sowie den Polizeistationen in Bennigsen und Pattensen bearbeitet. Bei den Diebstahlsdelikten ist erneut ein Rückgang der zu bearbeitenden Delikte zu verzeichnen. Waren es 2015 noch über 600, sank die Zahl im letzten Jahr auf 563.

Auch bei den Einbrüchen (Geschäfte, Büro- oder Lagerräume) sank die Zahl aus dem Jahre 2014 von 67 auf heute 31 Einbruchstaten. Fast 50% der Straftaten konnten Beamte des Springer Kommissariats aufklären. Wie im Vorjahr wurde auch im letzten Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Verhinderung von Wohnungseinbrüchen gelegt. Vorbeugende Tipps waren häufiges Thema in Bürgergesprächen mit dem Kontaktbeamten und den Kollegen vor Ort. Trotzdem ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Springe 77 Einbrüche (Vorjahr 95).

Die Betrugskriminalität ist leicht von 307 auf 347 Taten gestiegen. Die Ermittlungen insbesondere im Bereich Internetkriminalität sind sehr aufwändig, schwierig und zeitintensiv. Die Anzahl der Taten in diesem Deliktsfeld dürfte in den nächsten Jahren weiterhin zunehmen.

Die Ermittlungsverfahren bei der Betäubungsmittelkriminalität waren mit 85 bearbeiteten Fällen im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Bei der Straßenkriminalität konnten die Beamten einen leichten Rückgang auf 310 Taten (Vorjahr 327) verzeichnen. Hierunter werden unter anderem Raub und Körperverletzungsdelikte erfasst, von denen sage und schreibe 95% aller Taten aufgeklärt wurden!

Erfreulich dagegen ist der Rückgang bei der Anzahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen. Sie sank von 41 auf 28 Straftaten. Gestiegen ist die Anzahl der Sachbeschädigungen auf 206 Taten, im Vorjahr waren es noch 178. Auch bei den Fahrraddiebstählen sank die Anzahl auf 81,55 Fälle in Springe, 26 in Pattensen.

Fazit: Die unerträgliche Respektlosigkeit gegenüber Polizeibeamten (innen) durch Springer Bürger trübt die tadellose Kriminalstatistik 2016 des Polizeikommissariats Springe. Auch die Vorurteile vieler Bürger, dass die meisten Flüchtlinge als Straftäter auftreten, konnten die Beamten Retzlaff und Krone ausräumen. Es gab keine Straftaten durch Flüchtlinge. Das wir Bürger aus nah und fern weiterhin hier sicher leben können, verdanken wir den Beamten des Polizeikommissariats Springe.