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Sorsums Bürgermeister sprayt gelbe Füßchen

Ein guter Punkt, um die Straße auf dieser Seite zu überqueren, wenn da kein Auto nebenan parkt.

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Sorsum/Wennigsen.

Thomas Butterbrodt, SPD-Ortsbürgermeister von Sorsum, hat laut eigenen Angaben noch nie gesprayt. Was er da macht, ist aber ganz legal: Mit Hilfe einer Schablone und unter Anleitung der Kontaktbeamtin Katrin Hofmann sprüht Butterbrodt erst eine Linie und dann zwei gelbe Füßchen auf den Bürgersteig an der Weetzener Straße.

"Gelbe Füße sind ein Anhaltspunkt", erklärt die Ronnenberger Polizeioberkommissarin, "ein Hinweis, dass man hier die Straße gut überqueren kann. In manchen Kommunen, wie zum Beispiel in Hemmingen oder Eldagsen, sind die Füßchen Teil eines Schulwegeplans, den die Kinder ausgehändigt bekommen."

Hofmann, Butterbrodt und das Ortsratsmitglied Claudia Nolting sind die Straßen im Ortskern abgelaufen, um möglichst sichere Querungspunkte zu finden.  An der Weetzener Straße gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus suchen sie eine gut einsehbare Stelle für die Kinder des Unterdorfes. Wer von der anderen Seite quert, startet nicht direkt gegenüber, sondern da, wo es am besten einsehbar ist. Auch dort sind jetzt gelbe Füßchen und eine gelbe Linie.

"Es ist eine Hilfestellung für die Kinder, die heute weniger zu Fuß und mehr mit dem Elterntaxi unterwegs sind", sagt Katrin Hofmann. Sie besucht Schulklassen und lässt die Kinder einen Fußgängerführerschein ablegen. In der ersten Stunde erzählt sie über Verkehrsregeln, in der zweiten behandelt sie den Toten Winkel. In der dritten Stunde geht es raus auf die Straße - über einen Zebrastreifen, eine Ampelquerung und über eine Fahrbahn ohne Hilfsmittel, so wie an der Weetzener Straße. "Auch dann weise ich natürlich auf die gelben Füßchen hin", betont die Polizistin. Wenn die Kinder die Prüfung bestanden haben, erhalten sie einen roten Fußgängerführerschein mit Foto.

Die Idee zu der Sprayaktion in Sorsum hatte Claudia Nolting (SPD). Nein, passiert sei noch nichts. "Das ist präventiv, damit die Kinder eine Möglichkeit aufgezeigt bekommen, wo sie gut über die Straße kommen".  Nolting und Butterbrodt ziehen anschließend weiter zur Lemmier Straße, wo sie in Höhe des Riedewegs ebefalls Füßchen sprühen, damit die Kinder auch gut und sicher zum Bus kommen. 


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