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Nicht öffentliche Feuerwehr AG stellt Weichen für die Zukunft

Ulrike Schubert, Gemeinde Wennigsen: Für den Umbau der Feuerwehrgerätehäuser gibt es eine Prioritätenliste.

Wennigsen.


Es sei kein besonderer Anlass, dass Angelika Schwarze- Riemer (Bündnis 90- Die Grünen) ausgerechnet am Tag der Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz und öffentliche Ordnung, Mobilität und Digitales einen Blick hinter die Kulissen gewährte.

„Es war an der Zeit, die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr vorzustellen“, so die Grünen Politikerin. „Wir ziehen eine Zwischenbilanz unserer seit dem Frühjahr 2018 geleisteten Arbeit.“  Was vor Gründung der AG in langwierigen Feuerwehrausschüssen besprochen und in die einzelnen Gremien „mitgenommen“ worden sei, um dort wieder lange diskutiert und mit neuen Fragezeichen versehen zurück in den Ausschuss rutschte, könne, seit es die gut gemischte Arbeitsgemeinschaft gäbe, auf Augenhöhe besprochen werden. „Wir haben so die Möglichkeit einen gesunden Austausch über Notwendigkeit, Machbarkeit, Realisierbarkeit zu führen.“

Kürzerer Dienstweg?

„Vereinfachter trifft es eher,“ sagt Schwarze- Riemer. „Wir haben hier eine Basis geschaffen, auf der wir offen über alles sprechen, jeder weiß, was ansteht, was benötigt wird (auch trotz des maroden Haushaltes der Gemeinde).“ Ein großer Diskussionspunkt seien die Feuerwehrgerätehäuser sowie die Fahrzeuge und die hierfür notwendigen Maßnahmen in kommenden Jahren, ergänzt Uwe Bullerdiek, Gemeindebrandmeister in Wennigsen. Er empfindet die zurückliegende Zeit der „Nicht öffentlichen Feuerwehr AG“ als sehr konstruktiv und nun, mit der Veröffentlichung der Vorlage 128, auch Feuerwehrkonzept 2016- 2021 Sachstand, sei der Weg für alle betroffenen, Feuerwehr, Politik und Verwaltung klarer. „Wir sind auf einem guten Weg.“

Nach der Bestandsaufnahme der Feuerwehrunfallkasse (FUK) stünden nun die Aufgaben für die Ortswehren fest. Ulrike Schubert von der Verwaltung ist von Anfang an mit im Boot, besser am Tisch, der AG und weiß, dass im Hinblick auf die Vorlage 128 nun erhebliche Maßnahmen und Kosten auf die Gemeinde zukommen. „Wir können nicht alle Feuerwehrgerätehäuser auf einen Schlag umbauen, auch wenn wir es uns wünschten, aber hierfür wird es eine Prioritätenliste geben.“

Fazit

Die nicht öffentliche Feuerwehr AG arbeitet nicht nur kurzfristige Dinge ab, sondern stellt gleichzeitig auch die Weichen für eine langfristige Planung. Dann wieder hinter verschlossenen Türen.


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