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Deister-Freilicht-Bühne feiert Premiere des „Sommernachtstraums“

Mit dem Stück „Ein Sommernachtstraum“ beginnt die Spielzeit der Deister-Freilicht-Bühne.

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Barsinghausen.

Mit dem Musicalstück „Ein Sommernachtstraum“ nach William Shakespeare hat die Deister-Freilicht-Bühne (DFB) das erste Stück der diesjährigen Spielsaison auf die Reise geschickt. Rund 350 Zuschauer waren hinauf zur Waldbühne gepilgert, um dem Klassiker der Bühnenstücke unter der Regie von Renate Rochell beizuwohnen. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Karl-Heinz Neddermeier begrüßte die Vorsitzende der Freilichtbühne, Julia Nuñez-Bartolomé, das Publikum und dankte allen Akteuren und Helfern, die diese Spielzeit möglich gemacht haben.

Zum Inhalt: Der Elfenkönig Oberon und seine Gattin Titania sind zerstritten, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen. Mit einem kleinen Mittelchen, was eigentlich zunächst nur dazu dienen sollte, Titania gefügig zumachen, greifen in einer fantastischen Traumwelt Oberon und dessen Diener Puck in die Geschicke der Menschen ein. Im Mittelpunkt dieses Verwirrspiels um die Liebe stehen die jungen Männer Demetrius und Lysander sowie die Frauen Hermia und Helena. Es ist die Nacht zum Maifeiertag. Theseus, Herzog von Athen, bereitet sich auf seine Hochzeit mit der Amazonen-Königin Hippolyta vor. Im Wald vor der Stadt streitet der Elfenkönig Oberon mit seiner Frau Titania. Um sie gefügig zu machen, will er sie mit einem Liebeszauber belegen. Dafür wird der Zaubersaft einem Schlafenden auf die Lider geträufelt. Beim Erwachen verliebt dieser sich in das erste Wesen, das seine Augen erblicken. Zeitgleich sind zwei weitere Paare im Wald unterwegs: Hermia und Lysander fliehen vor Hermias Vater Egeus, der die beiden auseinander bringen will. Hermias Verlobter Demetrius verfolgt seinen Nebenbuhler Lysander. Dabei wird Demetrius von der verliebten Helena bedrängt, die wiederum um seine Liebe fleht. Um diese Zeit kommt auch der Handwerker Zettel mit einigen Gesinnungsgenossen in den Wald, um ein Festspiel zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier aufgeführt werden soll. Oberon benützt den einfältigen Zettel, um seiner Gemahlin einen Streich zu spielen. Er lässt auf Titanias Augen von dem Liebeszaubersaft tröpfeln, und so hält die Feenkönigin Zettel, dessen Kopf Puck in den eines Esels verwandelt hatte, für einen Liebesgott. Oberon erbarmt sich der liebenden Helena. Durch seinen Diener Puck hilft er mit dem Zaubermittel etwas nach. Dumm nur, dass Puck einen Fehler macht und auch der Versuch den Fehler wieder gut zu machen, führt nur noch zur mehr Verwirrung. Die zuvor verschmähte Helena wird jetzt von zwei Männern begehrt, und Hermia bleibt allein. Als Demetrius und Lysander sich wegen Helena duellieren wollen, greift Oberon ein. Er wendet das Zaubermittel erneut an und löst die Verwirrungen auf, die er und Puck zuvor gestiftet haben. Es gibt ein Happy End und dazu eine besondere Vorstellung der unfreiwillig komischen Laienschauspieler.

Wer die Premiere verpasst hat, hat bereits am morgigen Sonntag, 21. Mai, um 16 Uhr die nächste Gelegenheit an der Aufführung des Shakespeare-Klassikers teilzunehmen. Am Freitag, 11. August wird es eine Nachtvorstellung dieses Stückes um 22 Uhr geben. Diese Abendveranstaltungen sind immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis in der Waldbühne, welches man mal erlebt haben sollte. Mit der Premiere des Familienmusicals „Grimm und weg! - Falsches Spiel im Märchenwald“ geht am Sonntag, 4. Juni, um 16 Uhr das zweite Stück in die Saison, bevor dann am Samstag, 17. Juni, um 16 Uhr das Stück „Der nackte Wahnsinn“ an den Start geht. Alle weiteren Infos rund um die Premieren, Aufführungen, die Darsteller, Karten und die Deister-Freilicht-Bühne gibt es unter www.deister-freilicht-buehne.de. 

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