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Haushaltssicherungskonzept: Ab 2019 wird es teurer

Symbolfoto.

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Wennigsen.

Ab dem 1. Januar 2019 soll die Grundsteuer der Gemeinde Wennigsen von 440 auf 500 Punkte angehoben werden. Das geht aus dem Haushaltssicherungskonzept der Gemeinde Wennigsen hervor. Zusätzlich soll der Hebesatz der Gewerbesteuer ab 2021 auf von 440 auf 460 Punkte anstehoben werden. Die Verwaltung plant so mit einer Steigerung der Einnahmen in Höhe von 120.000 Euro. In der heutigen Ratssitzung der Gemeinde Wennigsen werden die Ratsfraktionen den Haushalt 2018 beschließen. Die Sitzung findet um 18 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt und ist für interessierte Bürger geöffnet.

"Sämtliche Gebührensatzungen der Gemeinde werden geprüft und überarbeitet", erklärte die Verwaltung im Haushaltssicherungskonzept. Eine erste Gebührenanpassung soll am 1. Januar 2019 erfolgen, die Kindertagesstätten-Gebühren (Kita-Gebühren) sollen zum 1. August 2019 angepasst werden. Ob die Kita-Gebühren angehoben werden, macht die Verwaltung von der Entscheidung der Landesregierung zur Beitragsfreiheit abhängig. Weihterhin werden die Gebühren für den Hort und der dazugehörenden Kostenbeitragsstaffeln überprüft. Die Anpassungen sollen einen Mehrertrag von rund 100.000 Euro erzielen.Im Stellenplan der Gemeinde wurde weiteres Einsparungspotenzial gefunden: Eine Stelle im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung des fließenden Verkehrs und eine Stelle des Hausmeisters sollen getrichen werden.Die Verwaltung schätzt, dass der Anteil der Erträge der Einkommenssteuer in den Folgejahren weiter ansteigen wird. Sollte der Rat der Gemeinde Wennigsen heute allen im Haushaltssicherungskonzept vorgeschlagenen Änderungen zustimmen, wird die Gemeindekasse planmäßig in 2018 um circa 1.29 Millionen Euro entlastet.

Im Haushaltssicherungskonzept muss die Gemeinde Wennigsen darstellen, wie sie in einem bestimmten Zeitraum einen Haushaltsausgleich erreichen und diesen zukünftig auch halten will. Zusätzlich ist ein Haushaltssicherungsbericht zu stellen, der zeigt, wie sich die Umsetzung des Haushaltssicherungskonzepts des Vorjahres entwickelt hat. Sämtliche Ausgaben der Gemeindeverwaltung wurden mit Ratsbeschluss vom Februar von einem externen Fachmann überprüft. 

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