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Über 300 Nachwuchskräfte absolvieren eine Ausbildung in der Regionsverwaltung

Region. Rund 350 Mitarbeiter verlassen die Regionsverwaltung innerhalb der nächsten drei Jahre altersbedingt – mehr als jeder Zehnte. Jetzt steuert die Regionsverwaltung gegen: Ab 2022 soll die Zahl der Ausbildungsplätze noch einmal aufgestockt werden. Statt 40 sollen künftig jährlich 60 Plätze für ein duales Studium im Beamtenverhältnis angeboten werden, auch die Ausbildungsstellen für Verwaltungsfachangestellte werden angehoben. Das hat Nicolé Heidorn, Leiterin des Service Personal und Organisation, am Donnerstag, 16. September 2021, im Ausschuss für Verwaltungsreform, Finanzen, Personal und Organisation angekündigt. Daneben setzt die Regionsverwaltung auf die Weiterqualifizierung des Personals aus dem eigenen Haus. So haben in diesem Sommer knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Angestellten-Lehrgang I oder II abgeschlossen und können nun höherwertige Verwaltungsaufgaben übernehmen..

Derzeit befinden sich mehr als 300 Nachwuchskräfte in der Ausbildung bei der Region Hannover – neben 220 Verwaltungskräften auch Fachinformatiker, Elektroniker, Maler und Lackierer und eine Mediengestalterin. „Wir bilden in circa 20 verschiedenen Berufsbildern aus“, teilt Heike Moldenhauer, Leiterin des Ausbildungsbereichs, mit. In diesem Sommer haben rund 100 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung begonnen. Der Betreuungsaufwand habe sich aufgrund von Homeschooling und Hygienevorschriften deutlich erhöht, berichtete Moldenhauer.

Neben Absolventen, die frisch den Abschluss in der Tasche haben, finden immer häufiger auch junge Menschen den Weg in die Verwaltung, die sich zuvor in einem anderen Berufsfeld ausprobiert oder ein Studium begonnen haben. „Wir bieten jungen Menschen in unsicheren Zeiten eine sichere Perspektive“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. Dabei nimmt die Regionsverwaltung auch Menschen mit Beeinträchtigung in den Fokus. In den Bereichen Gartenbau und Floristik bietet sie insgesamt 21 inklusive Ausbildungsplätze an. Grundsätzlich sind alle Ausbildungsberufe für gleichgestellte oder schwerbehinderte Bewerber offen. „Wir leben Vielfalt“, unterstreicht Nicolé Heidorn.