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Grüne und ADFC: Radverkehrskonzept ist gute Basis

Barsinghausen

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Die Barsinghäuser Grünen und der ADFC haben in einer gemeinsamen Videokonferenz über die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes für Barsinghausen beraten. Bis zum 20. Februar konnten alle Barsinghäuser Bürger eigene Vorschläge zum vorliegenden Entwurf einbringen. „Jetzt gehe es darum, diese Vorschläge zu prüfen und gegebenenfalls einzuarbeiten und dann rasch zu einer parteiübergreifenden Verabschiedung des Radverkehrskonzeptes zu kommen“, so der Fraktionsvorsitzende Christian Röver.

Das Radverkehrskonzept schlägt auch umfangreiche Maßnahmen entlang der wichtigen Ost-West-Verbindung, der Landesstraße 391 von Bantorf bis Egestorf vor. Politik und Verwaltung müssen alle Hebel in Bewegung setzen, um das Land von der Umsetzung zu überzeugen. Zwischen Barsinghausen und Egestorf gibt es zumeist ausreichend Platz, um beidseitig geschützte Radstreifen auszuweisen. An kritischen Punkten wie Hohenbostel oder der Wennigser Straße muss das Land einem Tempolimit von 30 km/h zustimmen, um die Sicherheit der Radfahrenden zu erhöhen.

Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Maßnahmen und Alternativrouten, bei der die Stadt die Umsetzung in der eigenen Hand hat, z.B. breitere Radwege entlang der Bahntrasse, bessere Fahrbahnoberflächen für Verbindungen zwischen den Ortsteilen auf landwirtschaftlichen Wegen, eine gute Beschilderung und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere im Schulumfeld und Kreuzungsbereichen. Im Rahmen der Abschlussberatungen sind die Fraktionen im Rat gefordert, die Prioritätenliste dieser Maßnahmen zu ergänzen und die im Haushalt notwendigen Mittel bereitzustellen.

ADFC-Sprecherin Heidrun Bartz weist darauf hin, dass auf Bundes- und Landesebene im Rahmen von Investitions- und Klimaschutzprogrammen sehr hohe Mittel für den Bau sicherer Radwege bereitstehen und endlich auch der Radverkehr intensiv gefördert werden kann. Die Stadt müsse jetzt zügig auf Basis des Radwegekonzeptes Förderanträge stellen.

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