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Mittellandkanal: Betrunkener Schiffsführer mit fast 2 Promille aus dem Verkehr gezogen

Symbolfoto.

Hannover. Am 18. Februar, gegen 10.50 Uhr, ist ein 66-jähriger Schiffsführer auf dem Mittellandkanal durch seine Fahrweise aufgefallen. Bei einer Kontrolle durch die Wasserschutzpolizei Hannover stellte sich heraus, dass dieser betrunken war. Den Schiffsführer erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs.

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Nach bisherigen Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei Hannover meldete ein anderer Schiffsführer eines Eisbrechers der Polizei, dass ihm ein auffälliges Manöver eines anderen Schiffs im Bereich Anderten aufgefallen sei. Ein Schiffsführer habe seinen Anker ausgeworfen, aber statt anzulegen, seine Fahrt einfach fortgesetzt. Im Bereich Mehrum kontrollierten die Beamten schließlich den Verursacher des ungewöhnlichen Manövers und stellten dabei einen Wert von fast 2 Promille fest.

Dem 66-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Eine Blutprobe soll nun Aufschluss über die genaue Alkoholisierung geben. Zudem beschlagnahmten die Polizistinnen und Polizisten sein Patent. Sein Schiff verblieb gesichert an der Kontrollstelle.

Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs sowie wegen mehrerer Verstöße gegen die Binnenschifffahrtsstraßenordnung ein. Die Ermittlungen zu möglichen Sachschäden an der Kanalsohle oder an im Grund verlegten Versorgungsleitungen durch den schleifenden Anker dauern an.

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